Archiv des Marke: Sommer

24 Sep

Der Sommer ist vorbei.

Wir haben in den letzten Tagen ungefähr 20 Kilo Pflaumen Zwetschgen verarbeitet. Das meiste zu Kuchen (eingefroren), einen Teil zu Mus – ein bisschen auch direkt verspeist. Während also die ganze Familie beschäftigt war, fiel mir auf, dass das wohl jetzt wirklich und endgültig, ganz echt ein Zeichen dafür ist, dass der Sommer vorbei ist.
Zeit für einen kleinen Rückblick. :)

Sommer bedeutet bei uns immer jede Menge Rasen mähen. Zum Glück haben wir diese drei großen (naja…) Rasenmäher, die die Arbeit enorm erleichtern:
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Zwei davon mähen sogar beinahe lautlos in absoluter Abwesenheit von Menschen. Allerdings mähen sie, was auch immer sie finden können, man muss sie also schon ein wenig eingrenzen. Zudem ist der Grasauffangbehälter recht begrenzt, das Mähwerk arbeitet aber auch bei vollem Behälter weiter, was zu unangenehmen Folgen führen kann. Der Behälter wiederum entleert sich auch von Zeit zu Zeit von allein, man muss dann nur das hochverdichtete Gras (so dicht, dass es nicht mehr grün ist!) hin und wieder einsammeln gehen. ;)

Tiere haben hier in den Blogeinträgen den Sommer über immer mal wieder eine Rolle gespielt, schließlich sind wir im Sommer so viel es geht (also oft den ganzen Tag) draußen und da sind eben Tiere. Manche sind seeeeehr neugierig.
ponynase

Andere sehen ein wenig eigenartig aus, sind aber ganz bestimmt auf dem Weg zu… nunja, Größerem.schwanzfrosch

 

Mit Begeisterung haben wir dieses Jahr festgestellt, dass es mindestens zwei Molche in unserem Teich geben muss. Einer befand sich noch im Larvenstadium und ich fand ihn, als ich im fast ausgetrockneten Überlauf des Teichs leere Schneckenhäuser sammelte (ich hab ihn dann in den großen Teich gebracht). Er hatte sogar noch Außenkiemen!
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Ein größerer begegnete uns eher unverhofft, als wir eine Art Volkszählung der Moderlieschen durchführten und zu dem Zweck etwas Fischfutter ausstreuten. Der Gute hatte offenbar auch Hunger und ließ sich von den gefühlten 2 Millionen Moderlieschen nicht aus der Ruhe bringen.
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Zeitweise hatten wir im Teich etwas mit den Algen zu kämpfen, weshalb wir größere Blöcke einfach abgefischt haben. Darüber zeigten sich die Bienen sehr glücklich, die saßen nämlich immer auf den frischen… ähm… “Algenhaufen” und tranken das Wasser daraus. Bei der Gelegenheit wurde mir erst klar, dass wir ziemlich viele Wildbienen auf dem Grundstück (oder drumherum) haben – da werden wir aber demnächst nochmal mehr zu sagen. ;)
biene

 

In den Sommerferien haben wir dieses Jahr einige kleinere Ausflüge gemacht.
Bei einem davon begegnete mir eine weitere Libellenart, die mich aufgrund ihrer schillernden Farbe absolut fasziniert hat.
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Auf Bildern lässt sich das sehr schwer festhalten. Diese beiden Bilder zeigen zwar nicht exakt dasselbe Tier (glaube ich), aber es könnte durchaus sein, denn je nach Lichteinfall sahen sie entweder tiefblau oder leuchtend grün aus. Sie flatterten über dem Wasser umher, glitzerten im Sonnenlicht und sahen dabei wirklich märchenhaft aus!

Ein weniger hübsches, aber dafür kunstvolles Tier begegnete uns auf einem anderen Ausflug:
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Zu guter Letzt noch ein Tier, das wir wahnsinnig interessant fanden, obwohl es nicht eigentlich schön ist. So dick wie der Finger eines Dreijährigen und ziemlich unbeweglich saß es da und ich schätze, es wird irgendeine Schwärmer-Art daraus schlüpfen, denn so riesige Schmetterlinge haben wir hier eher selten in freier Wildbahn. :)
raupe

 

Was kann ich also rückblickend über diesen Sommer sagen? Er war tierreich. ;)

Diesen Sommer sind mir die kleinen Tiere und die einfachen Dinge besonders stark aufgefallen, weil ich sie mit meinem dreijährigen Kind gewissermaßen neu entdecken durfte. Wir freuten uns immer beide, wenn einer dem anderen ein Käferchen, eine Biene oder eine besonders schöne Blume zeigen durfte und ich habe mich dabei bemüht, meine eigenen Berührungsängste, zum Beispiel bei Spinnentieren, hintenanzustellen. Auch nicht ganz einfach. ;)

Wie ist denn so euer Sommerrückblick? :)