Archiv des Marke: Postkarten

26 Mai

Meine Postkartensammlung

Hi! *Augenbrauen wackel*
Darf ich euch meine Postkartensammlung zeigen? ;)

Keine gute Anmache? Hmpf. Dabei wollte ich doch nur mal meine Lieblingskarten vorführen… Mittlerweile haben sich sooo viele angesammelt und wenn ich Zeit habe, scanne ich sie ein – manchmal haben die Sender sie auch schon gescannt, dann kann ich sie gleich digital archivieren. :)
Diese Katzenkarten von Makoto Muramatsu haben es mir irgendwie besonders angetan, weil… naja, weil Katzen eben einfach so sind. Oder? ;)

Nur eins muss ich sagen: Unsere Katze (felide Form von Gernot Hassknecht) guckt einfach niemals so freundlich und niedlich. Wir mögen sie aber natürlich trotzdem. (Sie uns eigentlich auch, sie tut nur alles, damit das niemand bemerkt…)

Noch mehr Katzenkarten… komisch, dass ich als Hundemensch die Katzenkarten so super finde. ;)

 

(Auf dieser ist ja wenigstens ein Hund mit drauf! ;) )
Die Karte fand ich übrigens aus mehreren Gründen super: Einerseits natürlich, weil ein Pudel drauf ist! Dann aber, weil es eine Adaption eines Napoleon-Bildes von Jacques-Louis David ist, nur dass Napoleon naturgemäß eher weniger auf einem Pudel saß. ;)
David ist einer meiner Lieblingsmaler, wobei es mir hauptsächlich sein Portrait des ermordeten Marat angetan hat.

Noch mehr aus der Serie “große Kunst mit Katzen”:

Ich habe aber nicht nur tolle Katzen, nein, auch Igel haben es mir angetan:
Das ist übrigens Finnisch, die Übersetzung müsst ihr euch bitte selbst suchen. :)

Zum Schluss noch eine kleine, bunte Mischung meiner Lieblingskarten:

Wer mag, kann sich gern meine kompletten Alben anschauen. Und zwar gibt es hier die, die offiziell über Postcrossing.com geschickt wurden, und dann noch das andere Album (aus dem auch die oben gezeigten Karten stammen). Das Picasa-Album enthält die Karten von Leuten, die ich kenne und auch die Karten der Leute, die ich über das Postcrossing-Forum kennengelernt habe. Dort finden oft Tauschaktionen statt, man tauscht Wunschkarten aus oder schickt jemandem Karten zu einem bestimmten Thema. Mittlerweile habe ich auch schon “Postkartenbrieffreunde” gefunden, mit denen ich mir (mehr oder weniger) regelmäßig Karten schreibe. 
Postkarten sind praktisch, denn man hat schnell mal eine geschrieben, braucht nicht so viel Zeit wie für einen Brief – und man schickt gleich noch ein schönes Bild mit, über das sich der andere freut.

Habt ihr Lust, eine Postkarte von mir zu bekommen? Dann schreibt mir einfach. :)

 

P.S.: Die Rechte an diesen Bildern gehören mir natürlich nicht und ich veröffentliche sie hier auch nicht aus kommerziellem Interesse, sondern lediglich, um zum Postkartenverschicken anzuregen!

15 Jan

Postkarten… äh… Wandding. Memoboard?

Wie auch immer. Ich habe keine Ahnung, wie ich das Ding nennen soll, aber in der Küche des DragonFly Inn (bei den Gilmore Girls) habe ich jedenfalls eins gesehen und schon vor Jahren beschlossen, dass ich mir auch eins machen möchte.

Irgendwann habe ich dann mal meinem lieben Schwiegervater gegenüber diesen Plan erwähnt und ein paar Tage später stand *schwupps* (das ist ja mal wieder typisch) ein schöner, alter Rahmen für mich im Flur. Wieder ein paar Tage später habe ich auch ein Brett mit den passenden Maßen von ihm bekommen, das in den Rahmen passt und so konnte ich loslegen.

Erstmal stelle ich euch den Rahmen vor:
1vorher

Zuerst habe ich darüber nachgedacht, ihn abzuschleifen und neu zu lackieren, aber dann gefiel mir der “Vintageanstrich” mit der abgeblätterten roten und grünen und nur stellenweise vorhandenen goldenen Farbe so gut, dass ich ihn so belassen wollte.

Etwas reinigen musste ich ihn dann aber schon, schließlich habe ich meine Stofflager durchwühlt und noch einen Rest der Vlieseline von meiner Taschennähaktion gefunden. Den Bezugsstoff habe ich neu gekauft, ebenso schwarzes Wäscheband. Die restlichen Sachen für die Aktion hatte ich noch da: Tacker mit dazugehörigen Klammern, doppelseitiges Klebeband und Hammer und Nägel.

Im nächsten Schritt habe ich die Vlieseline und den Bezugsstoff so zugeschnitten, dass rundherum einige Zentimeter überstehen:
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An dieser Stelle kommt dann zuerst das doppelseitige Klebeband zum Einsatz – ein unersetzlicher Helfer!

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Von vorn habe ich die ganze Sache nicht geklebt, weil ich nicht wollte, dass sich dadurch ein unregelmäßiges Bild ergibt, weil sich die Vlieseline zwischen dem Klebeband wellt.

Schließlich den Stoff darüber legen. Mein Stoff ist ein recht dicker Bezugsstoff, der sich überhaupt nicht verziehen wollte und sehr artig war, also brauchte ich ihn auch nicht zu kleben. Also: An den Tacker!

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Da rechts liegt übrigens ein Stückchen Kork, das ich (nachdem ich festgestellt hatte, dass ich die Tackernadeln durch das Holz in meinen Tisch haue ;) ) unterlegen musste beim Tackern.

Ein weiterer Freund und Helfer:
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Ich habe übrigens nicht erst alle 4 Seiten geklebt, sondern aus Sorge, dass irgendwas schief wird, Seite für Seite erst geklebt und dann getackert. Hier mal ein Zwischenstand:

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Vor allem den Stoff sollte man auf jeden Fall mit etwas Spannung aufziehen, damit es keine hässlichen Wellen gibt. Wenn man – wie ich – einen Stoff mit Muster nimmt, ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass sich nichts verzieht, dass man also gleichmäßig spannt.
Stück für Stück ging es weiter und schließlich konnte ich das Ganze mal probeweise in den Rahmen legen:
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Einmal die Frontsicht:
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Schließlich habe ich das schwarze Wäscheband kreuzweise darüber gespannt und abermals festgetackert, dabei klugerweise keine Fotos gemacht und schließlich ebenso fotolos alles in den Rahmen genagelt.

Für das Abschlussfoto habe ich meine schönsten (Postcrossing-)Postkarten hineingeklemmt und… fääääärtihhhg!

9-fertig