09 Jul

Keep out! NaBloPoMo #9

Von welcher Person hoffst du, dass sie nicht deinen Blog liest? Wieso?

Zu diesem Thema wurden mir quasi schon ganz viele Worte aus dem Mund genommen, also denke ich jetzt einen Schritt weiter darüber nach.

Heute war ich für eine längere Autofahrt mit meiner Mama unterwegs, was heutzutage nicht mehr so oft vorkommt, wo ich jetzt ja schon seit einer Weile groß bin und selbst fahre. Manchmal kommt es aber doch vor, und da sitzen wir natürlich nicht schweigend nebeneinander und schauen auf die Straße.
Also unterhielten wir uns über alles Mögliche und irgendwann auch über Menschen. Spezielle Menschen, aber dann auch über Menschen allgemein und wir waren darin einer Meinung, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, Abstand zu denjenigen zu halten, die nur Negativität ins Leben bringen. Es gibt nämlich diese Menschen, die immer gleich negative Intentionen voraussetzen bei dem, was man sagt und tut. Da wird aus “Du hast vergessen, den Müll rauszubringen.” mal schnell “Du hast den Müll nicht rausgebracht, weil du genau weißt, dass er dann anfängt zu stinken und ich ihn dann müffelnd raustragen muss, wovon mir immer schlecht wird!” oder so.

Solche Menschen hätte ich dann, glaube ich, lieber nicht als LeserIn. Weil sie nämlich das Talent haben, alles so negativ wie möglich zu interpretieren, jedes Wort in ein schlechtes Licht zu rücken – und am Ende manchmal sogar wirklich erreichen, dass eins nicht mehr weiß, wie das denn eigentlich gemeint war und ob das nicht vielleicht doch objektiv böse und verwerflich ist, was dort geschrieben steht.
Ich wünsche mir also solche LeserInnen, die selbst, wenn ich mal unglücklich formuliere oder nicht ihre Meinung niederschreibe, davon ausgehen, dass ich das NICHT böse meine, weil ich überhaupt niemals jemanden mit diesen Texten hier verletzen will.

Ich wünsche mir LeserInnen, die, wenn sie meinen Text saublöd finden, nicht ihre ganze Abneigung ungefiltert in das Kommentarfeld kotzen (Entschuldigung), sondern entweder darüber nachdenken und konstruktive Kritik daraus machen, oder einfach die Klappe halten.
Das hat auch gar nichts mit Zensur zu tun, sondern einfach mit einer gewissen Ökonomie, denn wenn wir ehrlich sind, sind solche Kotzkommentare (Entschuldigung) doch für alle Beteiligten Zeitverschwendung:
Ich werde niemals aufgrund von Anfeindungen und Unfreundlichkeiten meine Meinung ändern, da denke ich mir doch bloß, dass da ein Depp etwas kommentiert hat und lösche den Kommentar.
Der/die Depp hat also absolut gar nichts erreicht – weil ja auch außer mir keiner den Kram liest – aber Zeit investiert, die bei einem schönen Spaziergang oder einer Tasse Kaffee oder Tee besser aufgehoben gewesen wäre.

Das sind jedenfalls die Dinge, die ich lieber mag als das Lesen unfreundlicher Kommentare.


Dieser Text entstand im Rahmen des NaBloPoMo – des National Blog Posting Month.
Wer mehr darüber erfahren will, klicke hier.

Ein Gedanke zu “Keep out! NaBloPoMo #9

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