03 Jul

Geheimnisse – NaBloPoMo #3

Der NaBloPoMo-Denkanstoß für heute ist:
Schreibe über etwas, was die meisten Menschen nicht von dir wissen oder dir nicht zutrauen würden.

Mein erster Impuls was mehr so eine Art inneres Hin- und Herwinden. Meeh, darüber will ich nicht schreiben. Aber darum geht es ja, mal einfach drauflosschreiben, irgendwas mit Komfortzone und so.

Ich glaube, die meisten Menschen, die das hier lesen, wissen nicht, wie oft ich schon kurz davor war, alles zu löschen, was hier steht. Wie oft ich es sogar schon getan habe!
Die Domain besitze ich seit… 2002 glaube ich.
Bis ich dann 2008 dieses WordPress hier installiert habe (was sich seitdem auch gewandelt hat – optisch und inhaltlich), hatte ich diverse Varianten, die ich damals noch mit iframe in html geschrieben habe, online. Dabei ging es meistens um meinen Hund und Bücher – und es war absolut stinklangweilig, weil ich ständig hin- und hergerissen war zwischen dem Wunsch, zu schreiben und der Angst, zu viel preiszugeben.

Im Prinzip ist das bis heute geblieben.
Es macht mir Spaß, zu schreiben und mir Dinge auszudenken, sodass ich sehr oft denke “Hey, darüber könntest du doch mal bloggen!” Manchmal fange ich sogar an, schreibe mir was in mein Notizbuch oder lege einen neuen Beitrag an… und dann kommen die Grübeleien, über die ich ja gestern schon schrieb.

Ist das nicht zu persönlich?
Will das überhaupt einer lesen?
Was ist, wenn das jemand falsch versteht?
Und wenn jetzt blöde Kommentare kommen?
Und wenn GAR KEINE Kommentare kommen?
Ist das sachlich richtig?
Zu sachlich?
Zu subjektiv?

Das hält mich dann oft davon ab, zu veröffentlichen und stattdessen landen die Texte in irgendwelchen Ecken. Manchmal ärgere ich mich, manchmal bin ich froh.
Meistens aber denke ich, dass ich so gern mehr schreiben würde, weil ich immer, wenn ich andere Blogs lese, das Gefühl habe, in Kontakt mit tollen Menschen zu kommen. Aber ich habe halt auch oft das Gefühl, dass mein Geschreibsel in den Weiten des Internets verpufft, weil ich gar nicht weiß, ob jemand es liest, ob es gefällt oder blöde ankommt.
Wenn ich dann ganz ehrlich zu mir bin, stelle ich fest, dass die Leute, die ich so lese, das vermutlich auch nicht wissen, wenn ich nicht gerade einen Link hier einfüge.

Noch so etwas, das ich in unregelmäßigen Abständen mache: Mir vornehmen, mehr zu kommentieren…

Ok, meine 20 Minuten sind vorbei und der Sohn muss noch eingefettet mit Sonnencreme versehen werden, bevor er planschen geht.

Bis Morgen! :)


Dieser Text entstand im Rahmen des NaBloPoMo – des National Blog Posting Month.
Wer mehr darüber erfahren will, klicke hier.

Ein Gedanke zu “Geheimnisse – NaBloPoMo #3

  1. Hey :)
    erstmal möcht ich sagen, dass ich deinen Domain-Namen total klasse finde!
    Ich glaube, dass jeder Blogger sich früher oder später fragt, welche Relevanz die eigenen Texte eigentlich haben. Mir geht es da ganz genauso :) Allerdings denke ich auch, dass ein Blog genau dafür gemacht ist: um seine Meinungen, Eindrücke etc zu teilen (und wir können ja nicht jeden Tag einen auf Superwoman machen)… ich bin der Meinung, das jede Stimme zählt und es da draußen hundert Prozent Menschen gibt, die sich mit den eigenen Themen auch identifizieren können … Ich hab zB auch einen Hund und wenn der Blödsinn anstellt ist das meistens alles andere als langweilig :D
    Ich wünsch dir noch nen schönen Abend! :)

    • Dankeschön!!! :)
      Ich stimme dir in jedem Satz zu, könnte jetzt also immer Ja! schreiben, aber das wirkt auf die Dauer vielleicht etwas eigenartig. Vor allem den Satz mit der Superwoman muss ich mir hinter die Ohren schreiben: Nur, weil wer kein literarisches Meisterwerk verzapft hat, heißt es ja nicht, dass die Texte irrelevant sind.
      Grüße an den Hund! Hunde sind super! :)

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