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13 Sep

Spot

15 Jahre sind ja schon ein stolzes Alter für eine Katze, die mit großer Begeisterung einen Großteil ihres Lebens draußen verbrachte – was es für uns nicht wirklich leichter macht.

Mit Spot ging für mich auch ein Stück Erinnerung an Vicy, denn die Beiden waren trotz ihrer sehr gegensätzlichen Charaktere Freunde, hätten das aber NIEEEEMALS zugegeben, auf keinen Fall! In unserer Studentenbude konnte es passieren, dass die Beiden Rücken an Rücken auf dem Sofa schliefen, solange keiner guckte.

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Spot hat ihr Leben lang immer so getan (und auch so geschaut), als könne sie uns nicht leiden, als seien Menschen im Allgemeinen ihr sehr zuwider, doch kaum öffnete sich unser Fenster – schwupps, war sie da, saß schnurrend auf der Fensterbank und beobachtete alles. Beim Arbeiten am Computer war es oft nicht wirklich möglich, den Monitor zu sehen, weil die Sicht von einem fluffigen schwarz-orangenen Etwas versperrt wurde, das, wenn man nicht aufpasste, auch gern mal die Gelegenheit nutzte, um einem an der Nase zu schlecken (riecht komisch). Sie war sehr, sehr fluffig und haarte kaum, sabberte aber gelegentlich im Schlaf.
Während meiner Schwangerschaft schlief Spotti immer besonders gern auf meinem Bauch, und da sie permanent geschnurrt hat (sie hörte wirklich nur im tiefsten Tiefschlaf damit auf!), hat das Baby so schon früh Tierkontakt gehabt. Überhaupt war sie mit Kindern sehr geduldig, hat niemals gekratzt oder gebissen und auch die ungestümsten Liebesbekundungen über sich ergehen lassen – schnurrend natürlich. Bei ihrem letzten Tierarztbesuch hat die Tierärztin alle Register gezogen, sogar versucht, Spot zu erschrecken, um das Schnurren zu stoppen. Erfolglos.

In ihren letzten Lebenswochen war Herrchen eine Woche im Urlaub und Spot hat es sich (gemeinsam mit Hotte, dem Hasen, den mein Sohn mir ins Bett gesetzt hat) zur Aufgabe gemacht, mir Nachts Gesellschaft zu leisten:
katzehase

Nun liegt sie in unserem “tierischen Friedwald” unter einem kleinen Baum, in der Reihe neben Jerry, Laika, Vicy und Shadow.
Sie fehlt mir. Niemand kommt angerannt, wenn ich die Ponies reinhole, niemand sitzt mit einer Maus im Maul dumpf, aber stolz maunzend draußen und will rein, niemand sitzt auf dem Dach und beobachtet uns, während wir auf der Veranda sitzen. In der ersten Nacht ohne sie schlief ich vorsichtig um den Fleck auf meiner Bettdecke herum, auf dem sie immer gelegen hat, denn ab und zu beschwerte sie sich schon, wenn ich zu unruhig schlief. Bei kratzenden Geräuschen am Fenster werde ich wohl auch noch eine Weile hinschauen und den Impuls, aufzuspringen und das Fenster aufzumachen, unterdrücken müssen.

Wenn man Tiere hat, gehört der Abschied irgendwie von Beginn an dazu, doch man mag gar nicht daran denken, solange man sein Pelztier noch im Arm hält, es noch bellt, schnurrt oder was es eben so tut, und das ist wohl auch gut so. Es nutzt nämlich gar nichts, sich theoretisch klar zu machen, dass Hund und Katze nun einmal nicht so lange leben wie Menschen – wenn man sie dann gehen lassen muss, ist es trotzdem Mist.

07 Jul

Abendroutine

“Ponieeeeees!”

Betont laut klappere ich mit der Tür zum Auslauf, bevor ich sie hinter mir schließe und zwischen den Bäumen hindurch ins Halbdunkel der Weide schaue – ich sehe sie alle beide. Zur Sicherheit rufe ich noch einmal – mit dem Kopf im Gras hört man ja vielleicht nicht so gut.

Tommy hebt zuerst den Kopf und schaut in meine Richtung. Keine Ahnung, ob er mich sehen kann, doch zur Sicherheit ziehe ich die Möhre aus der Tasche und wedle damit ein wenig. Noch ein Maul voll Gras, dann setzt er sich in Bewegung, schlurft langsam auf den schmalen Durchgang zwischen Bäumen und Zäunen zu. Hugo rührt sich nicht, nur seine Ohren verraten, dass er mich sehr wohl gehört hat. Er sieht nur noch keine Notwendigkeit, das Fressen einzustellen.

Erst, als Tommy den schmalen Durchgang mit dem Tor zum Auslauf beinahe erreicht hat, reißt Hugo den Kopf ruckartig hoch, dreht sich um und – rast los. Mit dem eleganten, gestreckten Galopp eines vollgefressenen 75cm-Ponies überholt er Tommy, brettert förmlich durch das Tor, kommt mit wehender Mähne auf mich zu und stemmt dann abrupt alle vier Hufe in den Boden, um exakt vor mir zum Stehen zu kommen und erwartungsvoll die Nase zu heben.

Wie jeden Abend muss ich lachen über den kleinen Clown und seine Abendroutine, und wie jeden Abend breche ich die Möhre durch, gebe dem “kleinen Dicken” seine Hälfte und warte, bis Tommy mich in seinem gemächlichen Tempo erreicht hat, um sein Möhrenstück entgegenzunehmen.

Während ich das Tor zumachen gehe, knuspert und knurpst es hinter mir, beide schmatzen genüsslich und tauschen dann die Plätze um nachzuschauen, ob der jeweils andere nicht vielleicht einen Krümel vergessen hat. (Mal ehrlich – wie wahrscheinlich ist das?)

Beiden kraule ich noch kurz die Nase und sage ihnen gute Nacht, bevor ich das Licht am Stall ausmache und auf das Haus zugehe, begleitet vom Schnauben und Schnobern der Ponies, die den Auslauf nach heruntergefallenen Blättern oder zwischenzeitlich gewachsenen Grashälmchen absuchen.

02 Mrz

Monatsmofa im Februar 2014

Etwas nur zum Spaß: Haunt the House. Man spielt einen kleinen Geist und muss alle Leute aus dem Haus gruseln. Aber vorsichtig!

Spaßig geht es weiter, diesmal mit einem Youtube-Video von einer Künstlerin, der ich schon länger und mit Begeisterung zuschaue: MaryDoodles. Aber dieses Video hat mich schlichtweg begeistert und ich hätte sehr, sehr gern das Bild, das sie gemalt hat, an meiner Wand hängen. ;) Schaut es euch an.

Interessant fand ich diesen Artikel, der zeigt, was Familien auf der ganzen Welt in einer Woche verspeisen. Scheinbar leben die Menschen umso ungesünder, je mehr Geld sie zur Verfügung haben, es kommen dann immer mehr Fertiggerichte und Süßigkeiten und Getränke.

Mir ist wieder einmal eine Seite begegnet, die ich vor längerer Zeit entdeckt habe: Fuchskind.de Hier gibt es Webcomics, die zum Teil das Leben mit dem Asperger Syndrom thematisieren und mich hat vor allem die Graphic Novel “Schattenspringer” begeistert (erscheint demnächst als Buch!). Irgendwie habe ich mich (auch berufsbedingt) schon das eine oder andere mal mit Autismus befasst, doch eine “Innensicht” wie man sie beim Fuchskind bekommt, war für mich neu. Außerdem habe ich beschämt festgestellt, dass auch bei mir einige dämliche Vorurteile und Pauschalaussagen über “die Autisten” im Kopf feststeckten, die ich mir dringend abgewöhnen muss.

Nun hatte ich mir ja vorgenommen, meine Zahlen zur Kommentar-Challenge jedes mal mit ins Monatsmofa zu packen, doch wie man an der spärlichen Zahl an Dingen, die ich insgesamt gesammelt habe, sehen kann, war ich nicht besonders aktiv.
Der Februar ist für mich alljährlich ein absolut dämlicher Monat, weil der Winter noch andauert und der Monat so eigenartig kurz ist – ich bin also meistens nicht besonders guter Stimmung. Obwohl von Winter dieses Jahr keine Rede sein kann, denn wir hatten ja mehr Aprilwetter mit gelegentlichem Schneefall, war es dieses Jahr wieder so und ich war grantig bis grummelig, also absolut nicht in Kommentier-Stimmung. Dementsprechend bin ich wieder nicht über die 20 hinausgekommen und ich nehme es mir jetzt wirklich für den März vor: Mindestens 20 Kommentare auf anderen Blogs hinterlassen.
Wie meine “Mitstreiter” sich so geschlagen haben, kann man übrigens in diesem Eintrag des Pal-Blogs nachlesen.

 

01 Mrz

Giraffe Marius

Mit diesem Werk hat der junge Künstler einmal mehr ein gesellschaftlich sehr aktuelles Thema aufgegriffen: Giraffe Marius.
Die Geschichte des Giraffenbullen Marius, der im Zoo geschlachtet wurde, löste große Empörung in den Medien aus und führte zu Diskussionen, ob es moralisch tragbar ist, Tiere wie Giraffen zu züchten, in Zoos auszustellen oder gar zu schlachten, um sie an andere Tiere zu verfüttern.

Marius

Der auffälligste Aspekt an diesem Werk ist der Umgang mit den Materialien und die bewusste Auswahl der Wasserfarbe als Medium, das mit dem Papier verschmilzt, einen durchscheinenden Farbauftrag erlaubt und so eine gewisse Unbestimmtheit transportieren kann.

Leuchtendes Magenta bestimmt optisch zunächst die Form der Giraffe und spricht eine recht deutliche Sprache: Hier wurde aus der roten Farbfamilie eine Farbe ausgewählt, die zwar an das im Zoo vergossene Blut erinnert, jedoch hinreichend verfremdet ist, um jede Form von Klischee zu vermeiden.
Vor allem im Kopfbereich scheint die Intensität der Farbe dem Betrachter förmlich entgegenzukommen, wobei der unruhige Pinselduktus und die Kleckse und Spritzer beinahe schon schmerzhaft an das Schlachten der Giraffe erinnern.

Zu dem dominanten Magentaton kommen nun zwei weitere Farben: Ein zurückhaltendes Beige und ein leichtes Hellblau, beide mit ihren ganz eigenen Aufgaben in der ausdifferenzierten Komposition dieser Giraffe.

Der Beigeton erinnert von allen Farben am stärksten an die natürliche Farbe einer Giraffe und ermahnt den Betrachter, bei aller Symbolhaftigkeit dieses Gemäldes nicht das wirkliche Tier zu vergessen, das hinter dieser Geschichte steht und das sein Leben lassen musste. Die Frage nach dem “Warum”, nach den Gründen für die Zucht und die Schlachtung von Giraffen – vielleicht auch von allen Tieren, die heutzutage in Zoos leben – wird hier überdeutlich gestellt, auch von dem im Halsbereich befindlichen und einmal mehr unangenehm an einen Schnitt, eine Wunde erinnernden quer angebrachten Pinselstrich. Auch an anderen Stellen der Giraffe finden sich “Schnitte” und Unterbrechungen, sodass ihre Form verschwimmt und aufgelöst wird, wie sie es bei den Vorgängen im Zoo ja tatsächlich wurde.
Dass diese Elemente nun allerdings in dezentem, lasierend aufgetragenem Beige auftauchen und nicht in leuchtendem Magenta, legt an dieser Stelle ganz klar den Fokus des Gemäldes auf die Giraffe als Lebewesen und nicht auf ihren Tod.

Mit der Farbe Blau, die im Gegensatz zum Magenta nicht klecksend, sondern in einem glatten, jedoch durchscheinenden Pinselstrich augebracht wurde, wird dann aber doch noch einmal dezent das Gedenken an das Ende der Giraffe Marius aufrechterhalten. Indem nämlich ein helles “Himmelblau” gewählt wurde, das an die klassische und etwas naive Vorstellung eines “Himmels” für Tiere erinnert, wird klar, dass trotz der physischen Zerstückelung der Giraffe ihre Form einer anderen Sphäre sehr wohl erhalten geblieben sein könnte.
Hier versteckt sich eine Anspielung auf die metaphysische Frage nach dem Vorhandensein des Geistes eines Lebewesens, die an dieser Stelle dadurch, dass diese Frage hier auf ein Tier und nicht auf einen Menschen bezogen ist, noch einmal an Tragweite gewinnt.

Zusammengefasst findet sich hier ein Werk, das zartfühlend und doch eindringlich die oben genannte Diskussion aufnimmt, ohne sich dabei in Klischees zu ergehen. Während die Erinnerung an das Tier an sich aufrecht erhalten bleibt, werden die Fragen nach der moralischen Vertretbarkeit gestellt, ohne jedoch eine Antwort oder gar eine Wertung zu erhalten. Indem hier gewissermaßen das “Vorher” der blauen Giraffenform und das “Nachher” in beigefarbenen Stücken durch die erratisch aufgebrachten magentafarbenen Elemente vereint werden, kann keiner der beiden Zustände ausgeblendet werden und der betrachter wird förmlich zum Nachdenken gezwungen, wenn er sich mit dieser Giraffe auseinandersetzen möchte.

15 Feb

Ein Auto

Es zeichnet sich ein Muster ab. Der Künstler hat eine Vorliebe für knappe, prägnante Namen. Schließlich sprechen die Werke für sich.

Heute geht es um eine Zeichnung, die in EIn Autoihrer Schlichtheit beinahe schon Betroffenheit auslöst: Auf einem kleinformatigen Blatt (A6) wird der Betrachter mit einer Schonungslosigkeit, wie sie nur ein dicker, roter Filzstift vermitteln kann, mit dem “Auto” konfrontiert. Doch nicht nur die Wahl der Signalfarbe Rot ist hier erwähnenswert:

Konstruiert als kantiges Gefährt, dessen massiger Körper scheinbar kaum noch von seinen kleinen, sich hurtig drehenden Rädchen getragen werden kann, ist das “Auto” ein Albtraum für jeden Klimaaktivisten, scheint es doch das Paradebeispiel für den “Klimasünder SUV” zu sein. Als sei das für sich genommen nicht schon bedrückend genug, hat der Künstler nicht eines – nein, zwei Auspuffrohre angefügt, aus denen aggressiv gezackte Abgase selbst über das “Auto” hinweg strömen und sich ihren Weg bahnen – ja, gar den Himmel verdunkeln.

Darüber hinaus ist auch nur eine einzige Tür erkennbar, was leicht als Hinweis auf die vielen “Alleinfahrer” unter den Pendlern gedeutet weden kann und den Umweltaspekt dieses Werkes noch unterstreicht. Die Wirkung der “Lampen” spricht dieselbe Sprache: Sie stellen den dunkelsten Punkt der Zeichnung dar und verbreiten somit anstelle ihrer üblichen erhellenden Strahlen vielmehr Dunkelheit und Bedrohung und lösen so in Verbindung mit der Symbolwirkung der Farbgebung auch eine gewisse Alarmiertheit aus, die ohne Zweifel auf den oben genannten Umweltaspekt rückbezogen werden kann.

All diese Aussagen werden noch durch die isolierte Stellung des “Autos” betont: Kein Baum, keine Blume, keine Sonne oder Wolke, nicht einmal eine Straße ist erkennbar, so sehr hat sich dieser Umweltschädling in den Dokus gedrängt um mit seiner nimmermüden Dunst- und CO₂-Produktion alles andere auszulöschen.
Ein schauriges Bild, das mit diesem so einfach erscheinenden “Auto” hier gezeichnet wird, und es wirft obendrein auch nicht unbedingt das beste Licht auf die Menschheit, die all das zulässt.

09 Feb

Gewagt

Ich habe vor einer Weile etwas sehr gewagtes getan:

(hier dramatische Musik einfügen)

Ich habe meinem Sohn dieses Set MÄDCHENSOCKEN gekauft.

Mädchensocken

Woran ich erkannt habe, dass es sich um Mädchensocken handelt? Es stand drauf.

Die Alternative für Jungs bestand übrigens aus dunkelblauen und dunkelgrauen Socken, wahlweise uni oder mit einer Ölkanne drauf. Tse.

06 Feb

Eine Blume

Mit diesem Bild stelle ich heute eine neue Kategorie vor: Kunst vom Kind.

Das erste Kunstwerk in dieser Rubrik ist eine Skulptur.

“Eine Blume”
Mit großem Feingefühl wird hier die Vergänglichkeit der Natur zum Thema gemacht, ohne allerdings mit allzugroßem Pathos darauf hinzuweisen:
BlumeDer Titel steht dabei in deutlichem Kontrast zum Werk an sich, denn die “Blume”, wie die Skulptur genannt wird, besteht schlichtweg aus totem Material. Der Künstler kombiniert auf geschickte Weise das künstliche, für die moderne Wegwerfgesellschaft essenziell wichtige Plastik mit totem Holz und einer kleinen Menge Sand, die auf dieser Abbildung leider nicht zu erkennen ist.
Nichts an der Farbgebung dieser Blume erinnert an ihre im Freien wachsenden Verwandten, im Gegenteil ist der Gedanke an von Leben erfüllte Blumenbeete ob des ausdrücklich tristen Einsatzes von Braun- und Grautönen nahezu absurd.

Weiterhin betont die angedeutete Transparenz der “Blüte” die Zartheit des dargestellten Gegenstandes, während die dichte Patina aus sorgfältig zusammengestelltem Schmutz auf der “Blüte” sehr deutlich macht, wie in Zeiten der drohenden Klimakatastrophe mit solch fragilen Gebilden umgegangen wird.
Dieser Eindruck wird noch unterstützt durch die Knicke und Dellen in dem – wie sollte es anders sein – Plastiktopf, in dem die “Blume” steht. Hier wird klar: Wertschätzung hat dieses Objekt in seinem kurzen Leben noch nicht erfahren.

Auch die Auswahl des “Stengels” ist nicht ohne Symbolik, kommt hier doch ein von Menschenhand bearbeitetes, nämlich entrindetes und beschnitztes Stück Holz zum Einsatz, das viel von seiner Natürlichkeit eingebüßt hat und mit Schrammen und Kratzern versehen wurde, um auch hier eine gewisse Zerbrechlichkeit zu signalisieren.

Insgesamt wurde hier ein berührend einfaches und doch bedeutungsschweres Kunstwerk geschaffen, das an Aussagekraft noch gewinnt durch den Umstand, dass es wenige Tage nach seiner Entstehung vom Künstler selbst zerstört wurde, um daraus neue Kunstwerke zu schaffen. Wie die Natur in ständigem Wandel von Wachsen und Absterben begriffen ist, sind es also auch die feinfühlig eingesetzten Materialien dieses Künstlers, sodass für beide Fälle, also Natur und Kunst nur gelten kann, sie solange zu genießen, wie sie eben zur Verfügung stehen.

06 Feb

Spampoesie… mal wieder

Wenn in einem Spamkommentar mehrere Texte ineinandergewoben werden, entstehen ja manchmal lustige Sachen. Wie in meinem ersten Text über Spamkommentare kommen diese recht selten auf Deutsch bei mir an, aber wenn – meine Güte.

Ein besonderer jedenfalls hat mich amüsiert. Ich musste ihn kürzen, denn im Orignial war er wirklich sehr, sehr lang und stellenweise auch sehr… schlecht lesbar. ;)
Dennoch finde ich es beinahe poetisch in seinen Gedankensprüngen und der Wortwahl, mit Bierfischen und niedlichen Sträuchern… aber lest selbst.

Sieh um dich in der Natur, wohin du willst, und unter den Menschen, immer geht die Liebe mitder Erinnerung und das Laster mit Insekten vor, die ich hier aufzuzaehlen fuer ueberfluessig halte. Auf dieser stechen aber rothbraune, eckige Felder hast das Leben des Menschen imblitzschnellen Bild.

[…]

Namentlich als Bierfische werden die Barben in manchen Gegenden sehr geschaetzt, so dass man sie wegen ihrer verhaeltnismaessig geringen Vermehrungsfaehigkeit sogar schon kuenstlich zuzuechten versucht, Jeder, der da sitzen sollte, vor den Heiligthuemern aufstehe und ihnen seine Ehrfurcht bezeuge.
Vierzehn Tage lang musste die Gesandtschaft in Alio Amba zubringen,
dannwar die Erscheinung reine Beschaffenheit desWassers legt und deshalb hoch in den Gebirgsfluessen emporsteigt, wo dann Forellenbrut ihre Lieblingsnahrung bildet.

Ein aeusserst niedlicher Strauch ist Capparis offenbar daran, mich anders als durch Tatsachen von der Ungerechtigkeit meiner Forderung zu ueberzeugen. Ihm genuegt das Gegenwaertige vollkommen, und es glaubt sich voellig gerechtfertigt, Osoros (Prinzessinnen), von seiner Schoenheit geruehrt, sich hinter die Geistlichkeit steckten und durch deren Banndrohungen es vermochten, dass der der Blutrache Geweihte gegen einehohe Geldsumme freigegeben wurde.

[…]

Esist Tatsache, dass der Schlammbeisser wenigstens gegen elektrischeVeraenderungen in der Atmosphaere sich ueberaus empfindlich erweist undnamentlich ins Schwarze trifft,unzaehlige es wie ein Sternenhimmel umschreiben. Endlich was die Entstehungsweise der Faulbrut
von Strassenstaub betrifft, so muesste es denn sein, dass der Staub in solcher Masse in die Brutzellen dringt, moeglich vorbringen, nicht wie ein Plebejer, der sich erst zufrieden gibt, wenn er ein paar andre niedergebruellt hat.
[…]

02 Feb

Ups. Kein Kommentar.

Da hatte ich doch Anfang des Monats die neu aufgesetzte Kommentar-Challenge entdeckt und mir gleich gedacht, dass mehr Kommentare ja immer gut sind und ich da unbedingt mitmachen sollte. Und dann? Habe ich es über den Monat hinweg schlicht und einfach vergessen.

Nun sehe ich, dass Sebastian der Betreiber des Pal-Blogs seine Januarstatistiken veröffentlich hat und schäme mich sehr. Meine auf anderen Seiten abgegebenen Kommentare sind trotz des Enthusiasmus für die Idee gerade so eben zweistellig. :(
Für meine Verhältnisse ist das aber auch schon sehr viel, weil ich aus unterschiedlichen Gründen normalerweise extrem wenig kommentiere.
Einerseits machen manche Blogsysteme es extrem schwer, einen Kommentar zu hinterlassen, wenn man sich nicht noch bei 2 Millionen Betreibern anmelden will, andererseits ist es aber auch die Unsicherheit, denn wann immer man eine Meinung zum Werk eines anderen kundtut, macht man sich natürlich angreifbar. Und was, wenn ich mich missverständlich ausdrücke? Wenn der jenige das gar nicht lesen mag? Wenn es einmal geschrieben ist, gibt es ja kein Zurück. Was, wenn… Ihr wisst schon, was ich meine.
Andererseits: Einfach nur “Hey, ja super!” mag ich nicht schreiben – warum eigentlich nicht? Würde den Verfasser der Texte sicherlich auch freuen (mich freut es jedenfalls).

So bin ich also in einer Nicht-Kommentierschleife gefangen, und das, obwohl ich an und für sich Kommentare super finde. Nicht zuletzt, weil ich oft die Webseiten der Kommentierenden aufsuche, wenn ich einen spannenden Artikel lese – und so oft tolle Blogs finde. Außerdem habe ich auch schon über Kommentare, die ich selbst bekommen habe, lesenswerte Seiten gefunden.
Und ich freue mich wie Bolle wenn jemand kommentiert und meine Leser nicht mehr nur eine Zahl in der Statistik sind.

Also? Ich gelobe Besserung. Echt. Demnächst kommen meine Statistiken mit ins Monatsmofa.

31 Jan

Monatsmofa im Januar 2014

Neues Jahr, neues Mofa. Töfftöff.

Dank Maximilian Buddenbohm, dessen Blog Herzdamegeschichten überhaupt unbedingt lesenswert ist, habe ich diesen Link hier zu einer Seite mit Tierfotos gefunden, die allesamt phantastisch sind. Diese kleinen Eichhörnchenpfoten! Diese großen Fuchsohren! Und überhaupt! Schaut es euch an.

Diesen Artikel hier über Stereotype möchte ich jedem ans Herz legen, denn er fasst wunderbar genau die Gründe zusammen, warum es sinnvoll ist, etwas zu ändern an Stereotypen, Vorurteilen und Geschlechterverteilungen. Sätze wie “Naja, Frauen/Männer interessieren sich eben nicht so sehr für xy, da muss man doch nicht unbedingt irgendeine Förderung draus machen und irgendwas erzwingen.” oder “Männer/Frauen sind eben auf dem Gebiet xy kompetenter.” bringen mich auf die Palme, weil sie eine wahnsinnige Ignoranz an den Tag legen gegenüber denjenigen Menschen, die eben nicht in das stereotype Muster passen. Nur, weil Männer/Frauen mit bestimten Eigenschaften in den Medien und vielleicht auch im Umfeld mancher Mitmenschen unterrepräsentiert sind, bedeutet das keinesfalls, dass es sie nicht gibt! Sie zeigen diese Eigenschaften vielleicht bloß einfach nicht, weil sie der Meinung sind, dass sie es nicht dürfen/sollten oder… aus Gründen. Und gerade Kindern sollte doch die Möglichkeit gegeben werden, ihren Neigungen nachzugehen, auch wenn sie eben nicht den Stereotypen entsprechen.

Zum Thema typisch weilblich/männlich passend habe ich dann noch diesen Artikel hier gefunden, den ich absolut lesenswert, weil sehr klug und vor allem unaufgeregt finde. Außerdem hat hier ja vermutlich schon jeder bemerkt, dass mich das Thema interessiert. ;)

And now for something completely different:
Kinderfilme und -hörspiele sind ja immer eine heikle Sache. Darf man das, seine Kinder einfach so Dinge konsumieren lassen? So völlig unkreativ?
Aus meiner eigenen Kindheit sind mir jedenfalls sehr markant die “Hexhex!” und “Töööröööö!”-Rufe aus meines Bruders Kinderzimmer in Erinnerung geblieben, denn in dieser Phase war ich schon beinahe ein Tennager und diese Sachen für mich extrem uncool und nervig. Was meine Eltern aber mit diesen Hörspielen der politischen Bildung meines unschuldigen kleinen Bruders angetan haben, das war mir bisher nicht klar. Euch auch nicht? Dann lest mal hier nach.
Nun hat mein Sohn viele dieser Kassetten “geerbt” und ich werde beim nächsten Anhören mal etwas kritischer danebensitzen. ;)

Wütend gemacht hat mich dieser Artikel bei Stefan Niggemeier über die Reaktion der “traditionellen Medien” auf die Online-Petition Markus Lanz betreffend. Vorab: Ich mag Markus Lanz nicht. Er hat für mein Empfinden kein Profil und geht respektlos mit seinen Zuschauern um – alles unter dem Deckmantel des gegelten Schwiegermutterschwarms. Dann lieber Jan Böhmermann “Wetten, dass…?” moderieren lassen, der ist wenigstens ganz offen frech und dabei noch lustig.
Das ist aber nicht der Grund, warum ich beim Lesen wütend wurde. Das lag eher daran, dass Niggemeier einmal mehr die Arroganz der Printmedien vorführte und das verzweifelte Bestreben, im Elfenbeinturm sitzen zu bleiben. Soll der Pöbel Zeitungen kaufen und den Mund halten, bitte keine eigene Meinung bilden – wenn sich das dann aber nicht vermeiden lässt, kann er diese dann bitte wenigstens für sich behalten?!?
Mein erster Impuls, als ich von dieser Petition erfuhr, war, dass ich es albern fand. Ja, Lanz ist ein mieser Moderator und alle beschweren sich dauernd über ihn, aber das? Doch dann habe ich nachgedacht und festgestellt: Was soll jemand, der ihn nicht mehr sehen kann, eigentlich sonst unternehmen? Dass ihn kaum einer mag – außer den Leuten, die ihn überall hin pflanzen und den wenigen Medienleuten, die ihn (eventuell nach Stallorder) beweihräuchern – hat bisher nicht dazu geführt, dass das ZDF irgend etwas geändert hätte. Er darf immer noch dauernd und überall die Leute unterbrechen und sich dabei toll vorkommen. Also bleibt den Zuschauern, die genervt sind, ja fast keine andere Wahl als die der Petition, um sich Gehör zu verschaffen. Natürlich könnte jeder eine gemütlich verpuffende Mail an den Sender schreiben, das wäre aber genauso “einfach”, nur eben nicht so wirkungsvoll. Peh.

Tweets gibt es im Moment keine, weil die hier das Layout kaputt machen und wir erst heraus finden müssen, wieso.

24 Jan

M.M.

Unter dem schönen, alten Dach – ist das Dach schön? Eher das Haus, aber das klingt nicht so gut… ähm.
Jedenfalls habe ich euch das Haus ja schonmal vorgestellt. Unter diesem Dach, über dessen ästhetische Qualitäten wir uns ja ein andermal auslassen können, lebt unsere aus 3 Generationen bestehende Familie, 5 Menschen unterschiedlichen Alters und Größe. Zusammen mit allerhand Getier – und mit M.M.

Niemand von uns hat ihn/sie jemals gesehen, mit ihm/ihr gesprochen oder herausgefunden, wo genau er/sie eigentlich lebt, doch wir sind uns sicher: Da ist noch jemand.

Jemand, der sein schmutziges Geschirr stehen lässt, wenn alle sichtbaren Mitbewohner beteuern, ihres selbstverständlich weggeräumt zu haben!
Jemand, der im Speisekammerschrank die Nudeln NACH VORN abschüssig stapelt, sodass mehrere Packungen runterfallen und aufplatzen, sobald jemand den Schrank öffnet!
Jemand, der Omas Auto ohne Erlaubnis ausgeliehen und sich dabei schwungvoll auf ihre Brille gesetzt hat, da alle bekannten Fahrer beschwören, die Brille gar nicht gesehen zu haben!
Jemand, der das letzte, übriggebliebene und für das Abendessen reservierte Stück Mittagessen aus der Pfanne klaute und die Pfanne dann auch noch stehen ließ!
Jemand, der in einem Anfall von Kreativität die Kinderzimmerwände bemalte, als das Kind kurz wegschaute – und dann auch noch die Reifen vom neuen Spielzeugauto pulte!
Jemand, der im ganzen Haus das Licht anließ, der Autoschlüssel versteckte, Notizzettel verlegte, Kinderschuhe hinter das Sofa warf, das letzte Klopapier nahm, leere Käsepackungen in den Kühlschrank legte, die Hintertür offen ließ, Socken an unaussprechlichen Orten deponierte, den alten Kaffee in der Thermoskanne ließ, den Hund aussperrte, der wichtige Lebensmittel vom Einkaufszettel strich, der Kamera- und Handyakkus leerspielte…

Ihr wisst, was ich meine? Der mysteriöse Mitbewohner eben – M.M.

Ich bin mir nach einigen Unterhaltungen mittlerweile recht sicher, dass es eine riesige Subkultur mysteriöser Mitbewohner gibt, die sich in Familien und sogar Singlehaushalte einschleichen, dort unbemerkt leben und all die Dinge tun, die keiner der “normalen” Mitbewohner tun würde.
Die Frage ist nur: Warum tun sie das? Warum genügt es ihnen nicht, unbemerkt vor sich hin zu leben und umsonst Essen und Unterkunft zu haben?
Es könnte sich um irgendwelche GeheimdienstmitarbeiterInnen handeln, die zu blöd für Computerspionage waren und deshalb eingeschleust werden, um Informationen zu sammeln – leider sind sie so ungeschickt, dass sie, obwohl sie ja niemals gesehen werden, auffallen.
Möglicherweise sind es auch unsichtbare Menschen, die aus Angst, von uns diskriminiert zu werden gar nicht zugeben, dass sie da sind. Und aus Angst machen sie auch Unfug, stehen dann daneben, wenn es jemand bemerkt, und schlottern. Wobei – das wäre gruselig. Gruseliger als dumme GeheimdienstlerInnen jedenfalls.

Hat noch jemand eine Theorie? Oder auch eine/n M.M.? Was tut der/die so?

11 Jan

Bücher 2013

Auch wenn ich nicht mehr hauptsächlich über Bücher schreibe, setze ich dieses Jahr natürlich wieder meine “Wie viele Bücher…”-Statistik fort. Erstmal zum Vergleich die Daten der vergangenen Jahre:

2009: 42 Bücher, 15827 Seiten, 5 Bücher nicht beendet
2010: 32 Bücher, 9102 Seiten, 7 Bücher nicht beendet
2011: 13 Bücher, 4971 Seiten, 2 Bücher nicht beendet, SuB zu Jahresbeginn: 94
2012: 23 Bücher, 6146 Seiten, 3 Bücher nicht beendet, SuB zu Jahresbeginn: 81

Und nun füge ich hinzu:
2013: 27 Bücher, 8742 Seiten, 4 Bücher nicht beendet, SuB zu Jahresbeginn: 103

Dochdoch, es geht wieder bergauf. ;)

Was gibt es noch dazu zu sagen?
Der Stapel der Bücher, die ich ungelesen hier herumliegen habe, war Anfang des Jahres noch bedeutend kleiner, weil ich ausgemistet hatte. Dieses Jahr habe ich es mir anders überlegt und viele Bücher, die ungelesen im Regal stehen und die ich zu der Zeit herausgenommen hatte, wieder hinzugefügt – und zum Teil auch schon gelesen. :)
Außerdem schaue ich sowohl beim Kindle Deal des Tages als auch bei den Kindle Deals der Woche regelmäßig vorbei, schlendere durch den “normalen” Kindle-Shop und kaufe immer mal wieder preiswerte eBooks, gern auch von unbekannteren Autoren, also ist der Stapel an eBooks etwas gewachsen. *hüstel*

Da sich aber grundsätzlich ein Aufwärtstrend abzeichnet, ist ja zu erwarten, dass der Stapel dieses Jahr wenigstens etwas schrumpft… :)

Vielleicht gilt das tatsächlich als Vorsatz für das neue Jahr: Wieder mehr lesen.

09 Jan

Die Spamkommentare werden auch immer kreativer

Bei Spamkommentaren oder -mails gibt es ja Klassiker, die blaue Pillen verkaufen, russische Frauen vermitteln oder große afrikanische Erbschaften unters Volk bringen wollen, aber in der letzten Zeit werden die Sachen kreativer, zumindest habe ich das Gefühl. Neulich habe ich nämlich nach relativ langer Zeit erstmals wieder in den Spamkommentarordner meines Blogs geschaut. Dort lagert mein wunderbares Spamfilterplugin all das, was es für Spam hält und ich schaue in unregelmäßigen Abständen hinein, ob sich nicht doch ein “echter” Kommentar verirrt hat (passiert allerdings extrem selten) und lösche dann den Rest.

Nun hatten sich viele Kommentare gesammelt, aus denen ich euch jetzt hier mal zitieren werde. Ohne Namen natürlich und ohne diese fiesen Links. ;)
Bei einigen war ich anfangs wirklich etwas verwirrt, weil sie auf den ersten Blick so “echt” aussahen. Allerdings bestand dann doch kein Zusammenhang mit der Seite, zu der sie hinterlassen wurden und die Namen und Webseiten dazu waren mehr als dubios.

Das war ein ganz wunderbarer aslfuug! adri und ich sind in einer ausufernden skurilen kleingartensiedlung gelandet, wo wir zwischen gartenzwergen so einige drachen entdeckt haben. dann haben wir im vereinsheim einen wurstsalat gegessen und sind beglueckt wieder ins tal gelaufen… thanks for that!

So beglückt von einem Wurstsalat… ich hätte nicht gedacht, dass sich jemand sowas ausdenkt!

 

Ich gebe zu, dass es nicht fair ist ihn mit Bush in einen Topf zu werfen. Verste4ndigen wir uns draauf, dass er sich eine 3+ verdient hat. Und Bush eine 4- mit Tendenz zur 5?

Ich weiß nicht genau, von wem dort die Rede ist, doch im Prinzip würde ich überhaupt niemanden gern mit Bush in einen Topf werfen glaube ich…

 

Dann gratuliere denien Opi bitte schön uns uns Blog-Cats ;) und feiert schön. Die Melly ist ja niedlich. Leicht wilde Frisur ;) Mit Pudel habe ich es nicht so, liegt aber daran, dass wir in meiner Kindheit einmal ein kleines Mistbiest in der Nachbarschaft hatten (halt wie das Herrchen) und der auf unserem Grundstück auf meinen kleinen Hund losgegangen ist! Ich weiß, sind zum Glück nicht alle so und meist spiegeln sich wirklich die Herrchen/Frauchen in ihren Tieren wieder ;)Feiert schön und Kinnkrauler ffcr die Melly :)LG

Weil das Wort “Pudel” darin vorkam, musste ich diesen Kommentar wirklich mehrfach lesen, doch wir haben erstens kein Tier namens Melly und zweitens… dubiose Dinge in den Feldern für Name und Webseite. ;)

 

Hallo meine allerliebste Tante Paula!!! Das du etwas ganz besnoderes bist muß ich niemanden sagen, denn das wissen alle die dich kennen. Ich hatte es ja schon immer geahnt in dir schlummert noch viel mehr und das zeigst du jeden Tag auf’s neue. Was nur wenige wissen, zu deinem Ernährungsplan gehört jeden Tag ein Möhrchen ( muß sein, sonst ist es kein schöner Tag für dich- das ist besser als jedes Leckerlie). So ein kleines Eis muß allerdings auch mal sein, denn das tut dir genauso für die Seele gut wie uns. Wer lebt schon immer nur gesund? Das wäre ja langweilig und das sind wir ganz bestimmt nicht. Audferdem geht es Paula gut- geht es uns allen gut!!! Wir sehen uns ja bald wieder- spätestens wenn wir dein Herrchen und Frauchen in den Urlaub geschickt haben. Den Urlaub hast du dir auch verdient, denn Menschen erziehen ist auf Dauer schon sehr anstrengend, aber auch das hast du wunderbar hin bekommen. Du bist eben ein Naturtalent. Also bis dann und hab noch einen schönen Tag das wünscht dir deine Omi !!??!!

Wer ist Paula? Tante Paula? Zuerst dachte ich an einen Menschen, doch dann ging es um Leckerlie und Herrchen und Frauchen und… am Ende war ich sehr verwirrt.

 

Mhh.. bei dir sehen Salate immer so viel ansprechender aus als ich meienr Fantasie… vielleicht sollt ich mich doch mal drübertrauen einen zu essen! ;D

Ja danke. Ähm.

 

Der Weihnachtsmann war gut zu mir. Es gab die Microplane-Reibe für Parmesan & Co (), eine mit Keramikmahlwerk von WMF als hätte er es geahnt hat mit der GröFaZ vom migatbrecht und Kleinkram zum direkten Verzehr. Balsamicocreme, einen Kollektion an Miniatursirupen etc.Ich bin dankbar, dass mir Menschen, die sich nicht ganz sicher sind, was sie mir schenken sollen, inzwischen dazu übergegangen sind, Küchenzubehör oder Lebensmittel in meine Reichweite zu werfen. Gute Menschen.

Japp. Es ist kein gutes Weihnachtsfest, solange nicht jemand Küchenzubehör oder Lebensmittel in meine Rechweite wirft. Vor allem Balsamikocreme sollten man unbedingt werfen.