Malt wie Jackson Pollock

  • Juni 26, 2009 19:48

Wenn ihr auf http://jacksonpollock.org/ geht und noch einmal weiter klickt, könnt ihr malen wie Jackson Pollock, und zwar ohne eine riesige Sauerei zu veranstalten. ;)

Wenn ihr die Maus bewegt, zieht ihr Striche, je schneller, desto dünner. Dementsprechend kleckst man dann auch, wenn man die Maus länger an einer Stelle lässt. Klicken wechselt die Farbe, und so entstehen dann bald richtige Action Paintings. Macht echt Spaß! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr einen Screenshot machen und die Bilder speichern.

Grmpf.

  • Juni 20, 2009 15:03

Matthau Mikojan mussten ihre Tour im September absagen. Das ist schon die zweite Tour dieses Jahr, die von den Herren NICHT stattfindet. Wer auch immer das versaubeutelt hat, ihn möge der Blitz treffen.

Mal kurz was in eigener Sache: Ich bin dabei, den Kram von der alten Websites, also Bücher und so, hier einzubauen. Dauert natürlich ein bisschen, weil ich auch noch längere Texte schreiben will, aber schaut einfach mal rein ab und zu rein oder nach oder whatever.

Julia Franck – Bauchlandung

  • Juni 18, 2009 07:23

Ein Büchlein voller Kurzgeschichten, das ich für mein “neuere deutsche Literatur”-Seminar lesen musste.
Vorneweg muss ich gestehen, dass ich kein großer Fan von Kurzgeschichten bin. Vor dem Einschlafen mal eine, okay, aber meist lese ich einfach lieber längere Texte.

Aber das ist wahrscheinlich nicht der einzige Grund, warum ich gleich nach dem zuschlagen dachte “das ist das furchtbarste Buch, das du seit langem gelesen hast.”

Es war für meine sentimentale und hundeverliebte Ader ein denkbar schlechter Anfang, dass gleich zu Beginn ein unschuldiger Hund sein Leben lassen muss, aber darüber hätte ich hinweg sehen können, wenn der Rest der Geschichten mich irgendwie angesprochen hätte. Eine davon fand ich… hmmm… ja ganz gut. Die anderen haben mich nur genervt, weil nichts dabei rauskam.
Es ist natürlich nur ein sehr, sehr subjektives Urteil, aber mich perönlich stößt es eher ab, wenn sich Literatur im Niemandsland bewegt und man die Geschichte gleich nach dem Lesen wieder vergisst, weil eigentlich nichts passiert ist. Außer einem toten Hund, lesbischen Beziehungen und ein paar Fetischen meine ich.

*gähn*

Jane Austen – Stolz und Vorurteil

  • Juni 16, 2009 22:52

Vor Eeeewigkeiten habe ich dieses Buch mal auf Englisch gelesen, konnte mich aber nicht mehr wirklich daran erinnern, worum es geht. Schließlich habe ich mich dann an die deutsche Übersetzung gewagt und ich glaube wirklich, dass Austen zu einer meiner Lieblingsautorinnen werden kann.

Das Buch ist einfach nur wunderschön. Jane Austen malt die Figuren und deren Beziehungen zueinander so liebevoll und warmherzig, dass man sie sofort ins Herz schließen beziehungsweise ganz furchtbar finden muss, je nachdem, wie sie gerade in der Gunst der lieben, etwas naiven Elisabeth stehen.
Außerdem ist natürlich der Einblick in jene Gesellschaft dieser Zeit, in der Einkommen und Stellung über den glücklichen Ausgang oder gar nur die Möglichkeit einer Heirat entscheiden, interessant, denn er ist so fern von unseren heutigen Ansichten. Aber obwohl es uns fremd erscheint, ist es wegen der leicht ironischen Art, in der Austen das alles schildert, nicht abschreckend, es wirkt auch nicht altbacken, sondern zeigt einfach nur, dass es damals eben so war… es wurde ja auch nicht großartig reflektiert, denn diese Denkweise war tief in allen Köpfen verwurzelt.

Julia hat mir den Film zum Buch wärmstens ans Herz gelegt, und obwohl ich eigentlich so gar kein Filmfan bin, werde ich mir die Dvd wohl mal zulegen, trotz Keira Knightley. ;)