Das erste Buch, das über meinen Amazon-Wunschzettel zu mir gefunden hat… *freu* ![]()
Ein Schafskrimi. Der Schäfer George wird ermordet und seine kluge Herde versucht nun auf Schaf-Art herauszufinden, wer dahinter steckt. Gar nicht so einfach und manchmal auch ein wenig verwirrend, da sich einige Handlungsstränge begegnen, sich vereinen und auch wieder trennen. Aber so toll geschrieben, mit Liebe zum Detail, hineinversetzt ins Schaf mit allen seinen Sinnen und Ansichten und dadurch eine interessante (schafige) Sicht auf die Menschen. Ich musste oft ob der Formulierungen grinsen und eine davon zitiere ich einfach mal (zur Erklärung, Othello ist ein Widder):
“Othello verstand gut, was hier gerade passierte: Rebecca war eine Augenweide und die Männer grasten.”
Leonie Swann – Glennkill
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Ein von der Erzählweise unheimlich interessantes Buch, das mich ziemlich gefesselt und am Ende zum Weinen gebracht hat.
Der Erzähler ist der Tod und er berichtet über ein kleines Mädchen im zweiten Weltkrieg, dass bei Pflegeeltern aufwächst, lesen lernt und immer wieder Bücher stiehlt, um ihren Lesehunger zu befriedigen. Das klingt vielleicht deprimierend, ist es aber nicht, denn der Tod erweist sich hier als ein heitererer Erzähler, als ich gedacht hätte!
Selbst, wenn er immer wieder darüber berichtet, wie viel er in diesen Kriegsjahren zu tun hatte (und er hat ja nunmal keinen sehr lustigen Job), verliert er doch (das klingt vielleicht ein wenig komisch) nicht den Bezug zum Leben. Lohnt sich auf jeden Fall!