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	<description>Mein Leben, Bücher und ich. Oder so.</description>
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		<title>Arto Paasilinna &#8211; Der wunderbare Massenselbstmord</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[arto paasilinna]]></category>
		<category><![CDATA[der wunderbare massenselbstmord]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel klingt ausgesprochen seltsam, aber das passt auch, denn das Buch ist wie alle, die ich bislang von ihm kenne, reichlich skurril und ironisch. Es beginnt mit zwei Männern, die keine Lust mehr auf das Leben haben und sich zufällig in derselben Scheune umbringen wollen. Sie treffen sich dort und irgendwie verstehen sich die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel klingt ausgesprochen seltsam, aber das passt auch, denn das Buch ist wie alle, die ich bislang von ihm kenne, reichlich skurril und ironisch. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Es beginnt mit zwei Männern, die keine Lust mehr auf das Leben haben und sich zufällig in derselben Scheune umbringen wollen. Sie treffen sich dort und irgendwie verstehen sich die Leidensgefährten grandios. Sie trinken gemeinsam und beschließen, sich doch erstmal nicht umzubringen, da sie nun endlich eine verwandte Seele gefunden haben. Irgendwie gründen sie dann eine Art Selbsthilfegruppe und es kommt eins zum anderen&#8230; Schließlich ist eine Gruppe potenzieller Selbstmörder in einem Reisebus unterwegs und sucht nach dem perfekten Ort, Massenselbstmord zu begehen. Denn Massenselbstmord hat mehr Stil und zudem könnte man vielleicht beim Bestatter Mengenrabatt bekommen&#8230; </p>
<p>So geht es dann weiter und es geschehen Dinge, über die man einfach lachen muss, auch, wenn sie einen nachdenklich stimmen. Der Autor wird an vielen Stellen als &#8220;typisch finnisch&#8221; beschrieben und wenn das zutrifft, ist das da oben ein lustiges Volk. Jedenfalls reichlich ironisch und mit der Fähigkeit ausgestattet, über sich selbst zu lachen.<br />
Ich glaube, das ist die Botschaft dieses Buches: Leute, nehmt verdammt nochmal nicht immer alles so ernst! <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Achtung, Baustelle!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie man sieht, wird hier gerade gebaut. Bitte nicht in Löcher fallen oder über Absperrungen stolpern! Eltern haften für ihre Kinder und so weiter&#8230; Nachtrag: Ich bearbeite nicht nur das Aussehen, sondern auch die Inhalte. Das bedeutet, dass sich einige Artikel vielleicht im Nachhinein ändern können, da ich mehrere Artikel zu einem Buch zusammenfasse, um&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man sieht, wird hier gerade gebaut. Bitte nicht in Löcher fallen oder über Absperrungen stolpern! Eltern haften für ihre Kinder und so weiter&#8230; <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachtrag: Ich bearbeite nicht nur das Aussehen, sondern auch die Inhalte. Das bedeutet, dass sich einige Artikel vielleicht im Nachhinein ändern können, da ich mehrere Artikel zu einem Buch zusammenfasse, um das Ganze übersichtlicher zu gestalten. Außerdem sortiere ich die Kategorien neu und erstelle für Autoren, von denen ich mehrere Bücher bespreche oder die ich besonders mag, eigene Kategorien, damit man sie leichter findet.</p>
<p>Zweiter Nachtrag: Ich trage auch Bücher nach. Damit die sich halbwegs hier in das Geblogge einfügen, werde ich ihnen ein Datum irgendwann zwischen dem Januar und dem Juli 2010 geben. Unter &#8220;Was gibts?&#8221; könnt ihr dann schauen, ob es was gibt und ab und zu gebe ich auch mal eine Rückmeldung&#8230; vielleicht schaffe ich es dann auch mal, eine Liste der nachgetragenen Bücher zu verfassen. Mal gucken.</p>
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		<title>Wodka-Wurstwasser</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 20:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[blödsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal wieder eine Linkempfehlung von mir: http://wodkawurstwasser.de/ Anleitung dazu: http://www.youtube.com/watch?v=7YSpcZEKO1Q]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal wieder eine Linkempfehlung von mir: <a title="http://wodkawurstwasser.de/" href="http://wodkawurstwasser.de/" target="_blank">http://wodkawurstwasser.de/</a></p>
<p> <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Anleitung dazu: <a title="Klick mich!" href="http://www.youtube.com/watch?v=7YSpcZEKO1Q">http://www.youtube.com/watch?v=7YSpcZEKO1Q</a></p>
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		<title>Rainer Maria Rilke &#8211; Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 21:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[die aufzeichnungen des malte laurids brigge]]></category>
		<category><![CDATA[rainer maria rilke]]></category>

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		<description><![CDATA[Puh&#8230; ich bin ja Kummer gewöhnt&#8230; Das Buch holperte vor sich hin. Die Kindheitsschilderungen Maltes sind an sich ja ganz interessant, doch diese Durchmischung mit Berichten und anderen Passagen macht es ein wenig mühsam, dranzubleiben. Stellenweise ist es zwar sehr schön und poetisch geschrieben, stellenweise aber auch das Gegenteil, und für meinen Geschmack ist es&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Puh&#8230; ich bin ja Kummer gewöhnt&#8230; <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Buch holperte vor sich hin. Die Kindheitsschilderungen Maltes sind an sich ja ganz interessant, doch diese Durchmischung mit Berichten und anderen Passagen macht es ein wenig mühsam, dranzubleiben. Stellenweise ist es zwar sehr schön und poetisch geschrieben, stellenweise aber auch das Gegenteil, und für meinen Geschmack ist es insgesamt zu&#8230; ungeordnet. Mir fehlt ein roter Faden (wenn er da ist, ist er wunderbar subtil und ich habe ihn wegen meiner Dauermüdigkeit schlicht und ergreifend überlesen) oder ein verbindendes Element. Natürlich ist da immer Malte, aber der tritt oft in den Hintergrund, und zwar so weit, dass er beinahe verschwindet.</p>
<p>Wenn ich versuche, ein wenig Abstand zu nehmen, dann macht das alles natürlich irgendwie Sinn. Es ist nunmal ein Tagebuch und der gute Malte ist einsam in Paris. Da passieren solche Dinge nunmal, dass man viel in der Vergangenheit lebt und komische Gedanken hat. Oder auch mal Wahnvorstellungen. </p>
<p>Bei der Gelegenheit habe ich dann mal versucht, mir vorzustellen, was jemand denken würde, der meine 15 Jahre abdeckenden Tagebuchaufzeichnungen läse&#8230; nicht gut. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dennoch: Ich mag das Buch einfach nicht. Punkt. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Marcel Reich-Ranicki &#8211; Sieben Wegbereiter, Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 21:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Döblin]]></category>
		<category><![CDATA[Bertold Brecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Tucholsky]]></category>
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		<category><![CDATA[Sieben Wegbereiter]]></category>
		<category><![CDATA[thomas mann]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch handelt von den (in seinen Augen) sieben wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, und die wären: Arthur Schnitzler, Thomas Mann, Alfred Döblin, Robert Musil, Franz Kafka, Kurt Tucholsky und Bertold Brecht. Bin zufällig in einem Antiquariat darüber gestolpert und da ich MRR irgendwie mag, musste ich einfach zuschlagen. Ich versuche es mal Kapitelweise: Wenn&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch handelt von den (in seinen Augen) sieben wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, und die wären: Arthur Schnitzler, Thomas Mann, Alfred Döblin, Robert Musil, Franz Kafka, Kurt Tucholsky und Bertold Brecht. Bin zufällig in einem Antiquariat darüber gestolpert und da ich MRR irgendwie mag, musste ich einfach zuschlagen. </p>
<p>Ich versuche es mal Kapitelweise:<br />
Wenn ich Thomas Mann nicht ohnehin schon mögen würde, wäre ich wohl nach diesem Kapitel ein Fan, so wie er hier beschreiben ist. Außerdem interessieren mich jetzt brennend Thomas Manns Tagebücher, die laut MRR zwar jede Menge trivialen Kram (wie der Bericht, dass Mann nach dem Theater heiße Schokolade getrunken hat) enthalten, aber gerade deswegen seine Größe zeigen. Und es steckt doch in jedem Genie irgendwie ein Mensch&#8230;<br />
Es klingt vielleicht hochtrabend oder bescheuert, aber beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, Parallelen zwischen mir und TM zu finden, vor allem in seinem ständigen Hadern mit sich selbst und der Welt. Laut MRR war es ihm nicht Recht zu machen: Kritisierte man ihn, waren die Kritiker minderbemittelt, lobte man ihn, haben sie nicht genau hingeschaut.<br />
Andererseits kann man als Leser keine Parallelen ziehen, dazu ist er einfach zu genial, finde ich.</p>
<p>Das Kapitel über Döblin war ausgesprochen amüsant! Er schrieb nach eigenem Bekunden nur zum eigenen Vergnügen und nicht für ein Publikum. Außerdem fand er viele seiner Bücher wohl einfach blöd. Und er war Arzt in einer Nervenheilanstalt. </p>
<p>Habe in dem Abschnitt über Robert Musil eine interessante Anekdote gefunden: 1968 hat die Satirezeitschrift &#8220;Pardon&#8221; einen Auszug aus dem &#8220;Mann ohne Eigenschaften&#8221; von Musil genommen, die Namen der Protagonisten (und ein paar allzu offensichtliche Kleinigkeiten) geändert und das dann an führende Germanisten und ca. 30 Verlage gesendet. Die Antwort war vernichtend! Kitschig, schwülstig und überhaupt absolut schlecht.<br />
Als sie nachher aufgeklärt wurden, haben sie dann gesagt, man könne das ja auch nur gut finden, wenn man wisse, dass es Musil sei.<br />
MRR zieht daraus die Konsequenz, dass er der Meinung ist, Musil habe wesentlich mehr Bewunderer als Leser&#8230; Kann ich verstehen. Ich bin ja auch mit dem Mann ohne Eigenschaften nicht fertig geworden bisher.</p>
<p>Zu Brecht nur eins: &#8220;Die dümmsten Außerungen über Thomas Mann stammen von, immerhin, Bertold Brecht und Alfrd Döblin. Daß beide seine Werke nicht kannten, sei nur der Ordnung halber erwähnt.&#8221; <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun zu Kurt Tucholsky. Das ist interessant, weil ich noch fast nichts über ihn wusste.<br />
Was ich jetzt weiß, ist, dass er wie viele andere seiner Kollegen eigentlich menschlich ziemlich am Ende war. Einsam, bindungsgestört und unglücklich. Und depressiv, was am Ende zum Selbstmord geführt hat.<br />
Und noch etwas: &#8220;Kurt Tucholsky, der Scharfsinnige und Schwermütige, der Große und Genialische &#8211; er war zugleich ein alberner Mensch.&#8221; </p>
<p>Mein Fazit zu dem Buch: Die Schriftsteller waren alle irgendwie kaputte Persönlichkeiten, die trotzdem faszinierendes geleistet haben in ihrem Leben. Sie haben auch alle Tagebuch geführt und so bekommt man Einblicke in ihr Innenleben, die ich sehr interessant finde. Es sind eben auch nur Menschen, die auch Sorgen und Nöte haben, das ist beruhigend.<br />
Die Tagebücher von Thomas Mann sind auf meiner Wunschliste durch die ganze Sache auf jeden Fall ein paar Meter weiter nach vorn gerückt.</p>
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		<title>Michael Mittermeier &#8211; Achtung, Baby!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 18:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[achtung baby!]]></category>
		<category><![CDATA[michael mittermeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich rollte durch eine Buchhandlung, als mich dieses knallrosa Buch förmlich angesprungen hat und aus gegebenem Anlass habe ich es dann auch gekauft. In kürzester Zeit habe ich es verschlungen, las sich wirklich sehr leicht (und seicht ) und war wirklich lustig! Der Michl, der ja sonst immer so über Kinder und so gelästert hat,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich rollte durch eine Buchhandlung, als mich dieses knallrosa Buch förmlich angesprungen hat und aus gegebenem Anlass habe ich es dann auch gekauft. In kürzester Zeit habe ich es verschlungen, las sich wirklich sehr leicht (und seicht <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) und war wirklich lustig!<br />
Der Michl, der ja sonst immer so über Kinder und so gelästert hat, ist nämlich Vater geworden und seine Erfahrungen mit der ganzen Sache schildert er auf seine typische Weise. Das Buch ist allerdings nicht nur lustig, denn aus diesen Erfahrungen lernt man eine Menge, vor allem, entspannter zu sein&#8230; Und, dass es auch noch schlimmer sein könnte, denn die arme Frau Mittermeier musste doch noch einige Zeit über den errechneten Termin hinaus aushalten, dabei war das ganze Gefrage mit &#8220;Und? Noch drin?&#8221; schon bei einer normalen und termingerechten Schwangerschaft nervig&#8230;<br />
Für mich als Frau war es auch mal nicht uninteressant, eine ehrliche männliche Sichtweise auf die Schwangerschaft (wie kann man so eine dicke Wanze sexy finden fragte ich mich da) und die Geburt zu bekommen. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Egal. Also: Das Buch ist auf eine lustige Weise hilfreich, enthält aber auch einige Elemente aus vorherigen Comedy-Programmen von Mittermeier, und da ich ihn gern anschaue, kannte ich das alles schon.<br />
Solltet ihr aber jemanden kennen, der schwanger ist, wäre das eine ideale Alternative zu Titeln wie &#8220;Die Wassergeburt im Kopfstand mit Yogaelementen&#8221; oder so. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Carloz Ruiz Zafón &#8211; Der Schatten des Windes</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Carloz Ruiz Zafón]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schatten des Windes]]></category>

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		<description><![CDATA[Bücher, in denen Bücher eine wichtige Rolle einnehmen, ziehen mich magisch an, und so ging es mir auch mit diesem Buch. Eine unterirdische, riesengroße, geheime Bibliothek voller ansonsten vergessener Bücher, ein Buchhändler und sein Sohn und noch dazu die Geschichte eben dieses einen speziellen Buches, das ist knapp zusammengefasst der Inhalt von &#8220;Der Schatten des&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bücher, in denen Bücher eine wichtige Rolle einnehmen, ziehen mich magisch an, und so ging es mir auch mit diesem Buch. Eine unterirdische, riesengroße, geheime Bibliothek voller ansonsten vergessener Bücher, ein Buchhändler und sein Sohn und noch dazu die Geschichte eben dieses einen speziellen Buches, das ist knapp zusammengefasst der Inhalt von &#8220;Der Schatten des Windes&#8221;. </p>
<p>Daniel, so heißt der Protagonist, ist der genannte Sohn und natürlich liest er gern. Er hat früh seine Mutter verloren und der Vater nimmt ihn mit in die geheime Bibliothek, wo er auf das schicksalhafte Buch trifft, das ihn in seine Fänge ziehen wird. Irgendwie ist das Ganze eine Mischung aus Realität (Beschreibungen von Barcelona und auch von historischen Begebenheiten) und Fantasy finde ich. Da gibt es Dinge, die gibts gar nicht&#8230; oder doch? Das ganze Buch über war ich hin- und hergerissen, ob ich mir nicht vielleicht eine ganz rationale Erklärung einfallen lassen kann, oder ob ich mich mit diesen Anteilen einfach abfinde und sie unter &#8220;blühende Phantasie&#8221; abhake. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jedenfalls ist das Buch sehr spannend und mitreißend, an vielen Stellen auch ganz schön gruselig (bin aber auch ein Weichei) und rührend. Hatte ehrlich gesagt an manchen Stellen Probleme, weiterzulesen, weil die Passage mich so gar nicht angesprochen hat, an anderen Stellen konnte ich das Buch dann aber absolut nicht weglegen und dann habe ich mal wieder bis tief in die Nacht mit beinahe zufallenden Augen gelesen&#8230; </p>
<p>Die Sprache muss ich noch erwähnen&#8230; auch, wenn es mir jetzt gerade schwer fällt, in Worte zu fassen, was ich meine. Manchmal gibt es diese Stellen, die einfach unglaublich malerisch sind, so auf den Punkt gebracht und einfach schön&#8230; leider fühlte es sich für mich auch hin und wieder ein wenig übertrieben an.<br />
Jedenfalls hatte ich Bilder vor Augen und obwohl ich noch nie in Barcelona war, konnte ich die Stimmung aufnehmen und mir das alles vorstellen. </p>
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		<title>Hermann Hesse &#8211; Eigensinn macht Spaß</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[hermann hesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Über dieses kleine Büchlein habe ich irgendwo etwas gelesen und es mir dann zu Weihnachten gewünscht. Da es gewisse Menschen gibt, die bei solchen Titeln nicht widerstehen können (*ggg*), habe ich es prompt auch bekommen und mich gefreut. Es ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Hesse-Texten, die sich alle thematisch um den Titel herumschlängeln, es gibt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über dieses kleine Büchlein habe ich irgendwo etwas gelesen und es mir dann zu Weihnachten gewünscht. Da es gewisse Menschen gibt, die bei solchen Titeln nicht widerstehen können (*ggg*), habe ich es prompt auch bekommen und mich gefreut. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />   </p>
<p>Es ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Hesse-Texten, die sich alle thematisch um den Titel herumschlängeln, es gibt längere und kürzere Passagen, Gedichte und sogar handschriftliche Seiten dabei, also abwechslungsreich gestaltet das Ganze. Hin und wieder gibt es ein paar erklärende Worte zum Leben von Hermann Hesse und dazu, wie sich der Text in seinen Lebensweg einfügt.</p>
<p>Manche Passagen waren nicht so ganz mein Fall, dennoch ist das Fazit recht positiv. Es hat Spaß gemacht beim Lesen und mich auch manchmal zum Nachdenken gebracht. Interessant ist, dass Hesse scheinbar in das bürgerliche, geregelte Leben nicht hineinzupassen schien, er bricht vieles ab und sucht lange nach seinem Weg. Er möchte schreiben zum Lebensunterhalt, doch das kommt nicht wirklich besonders gut an&#8230; Was ordentliches lernen soll der Junge! Wie das eben immer so ist. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein kleines Zitat zum Abschluss, denn über ein so kleines Büchlein mag ich keinen Riesentext schreiben:<br />
&#8220;[…]das Recht zu schimpfen darf man einem Pessimisten nicht nehmen, weil es sein einziges und letztes ist.&#8221;  <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mal wieder ein Link</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,640413,00.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,640413,00.html" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,640413,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,640413,00.html</a></p>
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		<title>Uwe Timm &#8211; Die Entdeckung der Currywurst</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[entdeckung der currywurst]]></category>
		<category><![CDATA[uwe timm]]></category>

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		<description><![CDATA[Worum es an und für sich geht, sagt ja schon der Titel des Buches: Wie wurde eigentlich die Currywurst erfunden? Der Erzähler fragt die alte Lena Brücker danach, weil er sich aus seiner Kindheit noch an ihre Currywurst erinnern kann. Als Antwort bekommt er die halbe Lebensgeschichte dieser Frau, so gesehen stimmt also meine erste&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worum es an und für sich geht, sagt ja schon der Titel des Buches: Wie wurde eigentlich die Currywurst erfunden?<br />
Der Erzähler fragt die alte Lena Brücker danach, weil er sich aus seiner Kindheit noch an ihre Currywurst erinnern kann. Als Antwort bekommt er die halbe Lebensgeschichte dieser Frau, so gesehen stimmt also meine erste Aussage hier an und für sich nicht&#8230; <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Ein Kriegsschicksal kann man es nennen, was dort erzählt wird und es ist bewegend, obwohl oder vielleicht gerade weil man sich das als junger Mensch heute nicht mehr vorstellen kann. Selbst meine Großeltern haben den Krieg nicht so intensiv erlebt wie es hier geschildert wird, sie waren zu der Zeit noch Kinder&#8230; Dennoch war genau das die Realität damals.<br />
Das klingt jetzt irgendwie wie &#8220;noch ein langweiliger Roman, der den zweiten Weltkrieg thematisiert *gähn*&#8221;, so ist es aber nicht. Ich zumindest habe so eine &#8220;Innensicht&#8221; noch nicht gelesen.<br />
Lena Brücker bewegt sich teilweise am Rande der Legalität und überschreitet diesen auch mal großzügig und sie erzählt dem Erzähler, der wie der Leser hin und wieder befremdet reagiert, vom Schwarzhandel, von Denunzianten, vom Überleben und vom Sterben. Mir ging dabei mal wieder auf, wie unendlich interessant Lebensgeschichten sind. Solche Dinge haben sicher (bis auf die Erfindung der Currywurst vielleicht) sehr viele meiner Mitmenschen erlebt. Es muss ja nicht unbedingt ein Krieg sein, aber turbulent geht es in jedem Leben einmal zu. Wenn man die Menschen nur mal fragt und einfach zuhört, dann hat man oft das Gefühl, sich eigentlich in einem Buch zu befinden angesichts der Dinge, die sie erlebt haben. </p>
<p>Zurück zum Buch. <img src='http://www.cyberwusel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Die Sprache hat mich ab und an genervt. Ich bin da altmodisch, das habt ihr vielleicht schon bemerkt und bereits bei &#8220;Heißer Sommer&#8221; von Timm ging mir dieses abgehackte Schreiben auf den Keks. Ich weiß, das ist Absicht, das sagte ich da auch schon, dennoch finde ich es nicht schön. Außerdem kam es mir ab und an ganz schön aufgesetzt vor. Zum Beispiel: &#8220;Es war März, und der gnadenlose Paarungstrieb ließ die Amseln im Gebüsch aufeinanderspringen.&#8221; (dtv-Ausgabe S. 186). Was soll denn das? Fand ich total überflüssig und irritierend an der Stelle.<br />
Das Ende hatte etwas Rührendes, hat mich aber doch irgendwie ein bisschen überrascht, weil ich mental noch richtig drin war in der ganzen Sache und mir dann etwas mehr vorgestellt und erhofft hatte. </p>
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