30 Sep

Was mir Spaß macht – September 2013

Ein spaßiges Spiel, bei dem man anhand von gesprochenen Stückchen erraten muss, um welche Sprache es sich handelt: The Great Language Game

Ein tolles Online-Werkzeug: Der PicMonkey. Hier kann man online und kostenlos seine Fotos bearbeiten, sie zum Beispiel zuschneiden, mit Texten versehen und sogar Kollagen anfertigen. Dabei hat man stets immer noch das Recht am eigenen Bild und man muss sich nicht einmal anmelden vorher!

Journelle schreibt über die “echte” Welt und darüber, wie nervig es ist, dass immernoch ein Unterschied gemacht wird zwischen “im Internet” und “in echt”.
Es ist extrem nervig! Warum ist es vollkommen in Ordnung, Menschen, die Sachen im Internet machen, die ihr Smartphone in der Hand haben oder die tatasächlich im Internet Menschen kennen gelernt haben (die sind nicht äääächt!) ironisch zu belächeln und abfällige Bemerkungen darüber zu machen? Hmpf.

Das Nuf kommt auch mal wieder vor, und zwar mit einem grandiosen Artikel über duftende Damen-Hygieneartikel. Sie fragt sich, was ich mich auch vor entsprechenden Regalen sehr oft frage: “Wer benutzt sie und warum? Aber auch: wer entwickelt sie und warum?”

Noch was zum Spielen gefällig?
Giraffen küssen.

Und zum Schluss noch etwas zum Basteln:
How to make Origami – viele, viele Anleitungen zum Papierfalten!

24 Sep

Der Sommer ist vorbei.

Wir haben in den letzten Tagen ungefähr 20 Kilo Pflaumen Zwetschgen verarbeitet. Das meiste zu Kuchen (eingefroren), einen Teil zu Mus – ein bisschen auch direkt verspeist. Während also die ganze Familie beschäftigt war, fiel mir auf, dass das wohl jetzt wirklich und endgültig, ganz echt ein Zeichen dafür ist, dass der Sommer vorbei ist.
Zeit für einen kleinen Rückblick. :)

Sommer bedeutet bei uns immer jede Menge Rasen mähen. Zum Glück haben wir diese drei großen (naja…) Rasenmäher, die die Arbeit enorm erleichtern:
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Zwei davon mähen sogar beinahe lautlos in absoluter Abwesenheit von Menschen. Allerdings mähen sie, was auch immer sie finden können, man muss sie also schon ein wenig eingrenzen. Zudem ist der Grasauffangbehälter recht begrenzt, das Mähwerk arbeitet aber auch bei vollem Behälter weiter, was zu unangenehmen Folgen führen kann. Der Behälter wiederum entleert sich auch von Zeit zu Zeit von allein, man muss dann nur das hochverdichtete Gras (so dicht, dass es nicht mehr grün ist!) hin und wieder einsammeln gehen. ;)

Tiere haben hier in den Blogeinträgen den Sommer über immer mal wieder eine Rolle gespielt, schließlich sind wir im Sommer so viel es geht (also oft den ganzen Tag) draußen und da sind eben Tiere. Manche sind seeeeehr neugierig.
ponynase

Andere sehen ein wenig eigenartig aus, sind aber ganz bestimmt auf dem Weg zu… nunja, Größerem.schwanzfrosch

 

Mit Begeisterung haben wir dieses Jahr festgestellt, dass es mindestens zwei Molche in unserem Teich geben muss. Einer befand sich noch im Larvenstadium und ich fand ihn, als ich im fast ausgetrockneten Überlauf des Teichs leere Schneckenhäuser sammelte (ich hab ihn dann in den großen Teich gebracht). Er hatte sogar noch Außenkiemen!
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Ein größerer begegnete uns eher unverhofft, als wir eine Art Volkszählung der Moderlieschen durchführten und zu dem Zweck etwas Fischfutter ausstreuten. Der Gute hatte offenbar auch Hunger und ließ sich von den gefühlten 2 Millionen Moderlieschen nicht aus der Ruhe bringen.
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Zeitweise hatten wir im Teich etwas mit den Algen zu kämpfen, weshalb wir größere Blöcke einfach abgefischt haben. Darüber zeigten sich die Bienen sehr glücklich, die saßen nämlich immer auf den frischen… ähm… “Algenhaufen” und tranken das Wasser daraus. Bei der Gelegenheit wurde mir erst klar, dass wir ziemlich viele Wildbienen auf dem Grundstück (oder drumherum) haben – da werden wir aber demnächst nochmal mehr zu sagen. ;)
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In den Sommerferien haben wir dieses Jahr einige kleinere Ausflüge gemacht.
Bei einem davon begegnete mir eine weitere Libellenart, die mich aufgrund ihrer schillernden Farbe absolut fasziniert hat.
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Auf Bildern lässt sich das sehr schwer festhalten. Diese beiden Bilder zeigen zwar nicht exakt dasselbe Tier (glaube ich), aber es könnte durchaus sein, denn je nach Lichteinfall sahen sie entweder tiefblau oder leuchtend grün aus. Sie flatterten über dem Wasser umher, glitzerten im Sonnenlicht und sahen dabei wirklich märchenhaft aus!

Ein weniger hübsches, aber dafür kunstvolles Tier begegnete uns auf einem anderen Ausflug:
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Zu guter Letzt noch ein Tier, das wir wahnsinnig interessant fanden, obwohl es nicht eigentlich schön ist. So dick wie der Finger eines Dreijährigen und ziemlich unbeweglich saß es da und ich schätze, es wird irgendeine Schwärmer-Art daraus schlüpfen, denn so riesige Schmetterlinge haben wir hier eher selten in freier Wildbahn. :)
raupe

 

Was kann ich also rückblickend über diesen Sommer sagen? Er war tierreich. ;)

Diesen Sommer sind mir die kleinen Tiere und die einfachen Dinge besonders stark aufgefallen, weil ich sie mit meinem dreijährigen Kind gewissermaßen neu entdecken durfte. Wir freuten uns immer beide, wenn einer dem anderen ein Käferchen, eine Biene oder eine besonders schöne Blume zeigen durfte und ich habe mich dabei bemüht, meine eigenen Berührungsängste, zum Beispiel bei Spinnentieren, hintenanzustellen. Auch nicht ganz einfach. ;)

Wie ist denn so euer Sommerrückblick? :)

17 Sep

Das kommt mir Spanisch vor

(Tut mir leid, aber ich habe irgendwie eine Schwäche für schlechte Wortwitze… ;) )

Vor einigen Jahren habe ich an der Uni Sprachkurse in Spanisch belegt, allerdings gleichzeitig mein Latinum gemacht und deshalb überhaupt keine Zeit gehabt, mich auf das Spanische zu konzentrieren. Seitdem habe ich immer mal wieder Anläufe gemacht, das Gelernte zu reaktivieren bzw. mehr zu lernen, habe Vokabelkarten gekauft, mein altes Lehrbuch ausgepackt… irgendwie hat nichts so wirklich geklappt.

Jetzt bin ich allerdings auf Duolingo gestoßen.
Es bietet die Möglichkeit, völlig kostenlos (!) tägliche Übungen in einer von zur Zeit 6 Sprachen (neben Spanisch kann ein Englisch sprechender Mensch noch Französisch, Portugiesisch, Deutsch und Italienisch lernen, für andere Sprecher gibt es dann noch Englisch) durchführen, und zwar im ganz eigenen Tempo. Ich habe beispielsweise täglich nur ein paar Minuten Zeit, und mein Hirn braucht einige Wiederholungen, um etwas dauerhaft zu speichern. Ich lerne also sehr langsam, nicht zuviel auf einmal und mache immer wieder Übungssitzungen zwischendurch, in denen ich entweder alles wiederhole oder nur die schwächsten Wörter übe.

Ich mag das Prinzip der Webseite, weil es sehr sehr praktisch ausgerichtet ist. Keine großartige Grammatiktheorie, man hört und schreibt einfach Sätze (man kann auch sprechen, doch das habe ich für mich deaktiviert) und bekommt bei neuen Dingen eine kurze Erklärung. Auch neue Vokabeln werden einfach mitten in Lektionen eingeführt, entweder mit Bildern oder einfach so in einem Satz. Weiß man das Wort noch nicht, verliert man zwar ein Herzchen, doch man hat pro Lektion mehrere, also macht das nichts (es gibt meist nur ein neues Wort pro Lektion). :)
Es gibt eine Übersicht über die Wörter, die man schon gelernt hat und hierbei wird immer angezeigt, wie gut sie noch im Gedächtnis sind und ob sie vielleicht nochmal wiederholt werden sollten – man kann nämlich auch gezielt ein bestimmtes Wort üben.

Grundsätzlich ist Duolingo wie ein Spiel aufgebaut: Man sammelt “Lingots”, mit denen man sich zum Beispiel einen “Urlaubstag” kaufen kann (es wird gezählt, wie viele Tage man in Folge durchgehalten hat), es gibt “Leben” – also Herzchen pro Runde – und es gibt Level!
Da passiert es dann schonmal, dass ich am Rechner sitze und rufe “Juhu, Level up!”, mein Mann mich fragt “Was spielst du denn?” und ich bloß antworte “Spanisch.” :)
Dabei ist es aber nicht albern und kindisch, sondern einfach so aufgebaut, dass es Spaß macht und leicht durchzuhalten ist.

Kleiner Nachteil: Im Moment gibt es die Seite nicht auf Deutsch, das heißt, dass ich nun meine Spanisch-Lektionen auf Englisch mache. Das hat mir beispielsweise bei den Höflichkeitsformen ein wenig Probleme gemacht, weil es die ja im Englischen nicht gibt, aber das habe ich dann mit Leo gelöst. Grundstätzlich klappt es aber gut. :)

Wenn ihr euch anmelden solltet, erzählt mir mal, welche Sprache ihr lernt, ob es euch gefällt – und ob ihr vielleicht Lust habt, euch mit mir zu vernetzen. :)

08 Sep

Think Pink?

Unterhaltung zwischen Oma und Enkel (3) – Gedächtnisprotokoll:

Enkel: “Im Kindergarten spielen wir immer Mädchen.”
Oma: “Wer spielt Mädchen?”
Enkel: “Na, die Lisa* und der Leo* und ich.”
Oma: “Und wer ist dann das Mädchen?”
Enkel: “Ich. Und der Leo*.”
Oma: “Und was ist der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen?”
Enkel (ruft): “PINK!!!”

Man kann sich seiner Umwelt eben nur bedingt entziehen, gell? ;)

 

*Namen geändert. Privatsphäre und so.

02 Sep

Was mir Spaß macht – Juli und August 2013

 Irgendwie hatte ich im Juli kaum etwas zusammengestellt, also hatte ich keine Lust, diesen Beitrag zu schreiben. Jetzt fällt mir vielleicht etwas mehr ein… vielleicht. ;)

Dieser Artikel hier hat mich auf sehr vielen Ebenen angesprochen – es fällt mir schwer, das in Worte zu fassen. Lest ihn einfach. :)

Kram für Jungen und Kram für Mädchen ist ja immer wieder mein Thema, weil es mich einfach entsetzlich nervt. Erstens, weil ich früher überwiegend mit “mädchenuntypischen” Sachen gespielt habe und zweitens, weil ich meinen Sohn nicht durch “Neein! Das ist doch Mädchenkram!” einschränken will. Zu dem Thema habe ich zwei wunderbare Videos/Artikel gefunden: Erster Teil. Zweiter Teil.

Nun zu einer Sache, die ich schonmal empfohlen habe – irgendwie. Holger Kreymeyer, der Macher von Fernsehkritik.tv hat eine neue Plattform ins Leben gerufen, auf der man verschiedene Magazine anschauen kann: Massengeschmack.
Am meisten Spaß macht mir im Moment Lars Golenias Pressesch(l)au. Schaut mal rein!

Irgendwann vor längerer Zeit habe ich begonnen, bei Sortierarbeiten oder beim Basteln oder was weiß ich – also bei Dingen, die meine Hände mehr beschäftigen als meinen Kopf – Youtube-Videos zu schauen. Da kamen mehr und mehr Kanäle hinzu, die ich öfter mal anschaue, beispielsweise die von Bands, die muss ich aber hier nicht unbedingt auflisten. :)
Was mir aber besonders viel Spaß gemacht hat, waren einige Videos von Daaruum. Neben Beautykram, den ich mir nicht unbedingt immer anschaue, hat sie im Juli und August auch öfter DIYs oder auch Backvideos gemacht, und DIE schaue ich mir immer an. Es macht Spaß, weil sie immer gute Ideen findet und weil sie einfach so wahnsinnig sympathisch ist, dass sie beinahe über alles reden könnte und es wäre gut. :)
Besonders empfehlenswerte Beispiele meiner Meinung nach: Die Nutella-Kekse, die Donut-Backaktion, und das Video, in dem sie Schallplatten kaputtmacht. ;)

Noch zwei Tweets zum Abschluss. Ich muss echt mal mehr dran denken, dass ich die eigentlich hier einbauen wollte.