2 Tage Blog wieder online -> 50 Spam-Kommentare von irgendwelchen russischen, Viagra oder ähnliches verhökernden Seiten.
27. Juli 2010
25. Juli 2010
Nanu?
Muss zumindest meine Artikel exportieren…
Bin zudem zu faul, ganz neue Website zu schaffen… also bleibt das hier erstmal da, bis mir was besseres einfällt.
29. Januar 2010
13. Dezember 2009
3. Dezember 2009
Twilight-Saga (Stephenie Meyer)
Schonmal vorneweg: Ich weiß aaaah böse, populär, ein Hype und so weiter.
Ich wollte ja auch eigentlich gar nicht, schon allein, weil ich die deutschen Titel absolut dämlich finde. Aber dann kam Julia mit der gesamten Saga im englischen Original um die Ecke und da konnte ich nicht widerstehen.
Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich die Bücher (alle vier ziemlich flott hintereinander) gelesen habe, denn sie sind wirklich einfach schön. Eine Liebesgeschichte, Spannung, ein klein wenig Mystik (oder wie man es nennen mag) und eine gehörige Prise Humor machen die Sache einfach zu einem Lesevergnügen. Man merkt den Büchern an, dass Stephenie Meyer sich nicht um die Konventionen schert, dass ihr egal ist, wie Vampire und andere Gestalten gefälligst zu sein haben und dass sie die Figuren genau so gestaltet hat, wie sie sie haben wollte. Es ist erfrischend zu lesen, gerade weil es so zwanglos daher kommt, auch, was den Schreibstil angeht.
Außerdem lässt mich die Geschichte an sich wirklich kaum los, so liebevoll gestaltete Figuren und ein Konflikt, der an mehreren Stellen einfach nicht lösbar erscheint. Am Ende fügt sich alles auf eine Weise zusammen, die man nicht erwartet, aber mir hat es Spaß gemacht.
Ich hab gehört, dass gerade der vierte Band auf sehr gemischte Meinungen gestoßen ist und er ist ja auch unkonventionell gestaltet, aber ich fand ihn gut. Meiner Meinung nach lag der “Durchhänger” der Serie beim zweiten Buch, das mich mit dem sich allzusehr wiederholenden Muster des starken Mannes (oder Monsters, wie man es eben sehen will) und der armen, schwachen Bella kurzzeitig genervt hat. Es zeigt sich aber sehr schnell, das gerade Bella alles andere als schwach ist und das hat mich versöhnt.
Trotzdem: Ich bleibe beim Englischen, die deutschen Bücher sind hässlich und diese Titel… Biss zum… *würg*
Die Filme habe ich mir dann natürlich auch angeschaut und… mhm. Also der erste ist ein wenig seltsam, vor allem in der Synchronisation. Auch hier ist das Original besser. Der zweite war super. Für mehr nackte Werwölfe!
Aber mal ehrlich Leute: Edward wird als unmenschlich, überirdisch und unbeschreiblich schön umschrieben und dann Robert Pattinson??? *grusel*
Da hätten sie bessere Kandidaten finden können. Aber vielleicht bin ich auch einfach aus dem Alter raus. Gut gespielt hat er jedenfalls, abgesehen von dem leicht depperten Gesichtsausdruck, den er im ersten Film manchmal hat. Aber er kann ja nichts dafür…
22. November 2009
Link + Zitat
Heute gibts was sinnfreies, hat mich aber amüsiert…sehr.
Der Link ist das hier, das Zitat gehört auch irgendwie dazu: “Features a bored looking Cindy and Bert, some bored looking German mod dancers and an extremeley bored looking pekingese.”
12. November 2009
*seufz*
“Her existence alone was excuse enough to justify the creation of the entire world.”
Stephenie Meyer – Midnightsun
Ist das nicht romantisch? *hach*
(Zur Erklärung: Ein bislang nur auf ihrer Homepage veröffentlichtes Manuskript als Pendent zu ihrem Bestseller “Twilight”)
30. Oktober 2009
Jane Austen – Mansfield Park
An mehreren Stellen habe ich gelesen, dass das eines der weniger beliebten Bücher von Austen ist. Da musste ich mich natürlich selbst von überzeugen!
Nachdem ich es gelesen habe, kann ich dem nur zustimmen… jedenfalls gehört es nicht zu meinen Lieblingsbüchern von ihr.
Stilistisch ist sie wie immer, feinsinnig, leicht ironisch und… dazu hab ich schon jede Menge gesagt bei den anderen Büchern. ![]()
Aber gerade das Ende ist einfach lahm. Es braucht ein ganzes Buch, um die Figuren in den ganzen Schlamassel hinein zu manövrieren und dann wird in wenigen Seiten in einer Art Rückblick alles aufgelöst und Friede, Freude, Eierkuchen. Es führt keine Entwicklung dahin, jedenfalls keine, die der Entwicklung zur Problematik hin entsprechen würde.
Trotzdem hat es Spaß gemacht, es zu lesen, einfach, weil es eben Jane Austen ist.
21. Oktober 2009
Jasper Fforde – Der Fall Jane Eyre
Anfangs war es mit diesem Buch so eine Sache… Ich musste mich erst einmal hineinfinden, weil es einfach eine… nunja skurrile und teilweise ironische Welt ist, um die es geht.
Wenn man sich aber mal richtig eingelesen hat, gibt es unheimlich viel zu entdecken und vor allem zum Schmunzeln. Allein die Wahl der Namen hat mir mehrmals ein breites Grinsen entlockt und die zahlreichen Anspielungen auf Literatur…
Aber von vorn: Es geht darum, dass die Grenzen zwischen Literatur und Realität mehr und mehr verschwimmen. Es gibt eine Spezialeinheit der Polizei, die sich allein darum kümmert, Fälschungen zu entlarven und die Wahrheit über die Entstehung von berühmten Werken zu finden.
Protagonistin ist eine Agentin dieser Spezialeinheit, Thursday Next. Sie wird auf Umwegen in die Ermittlung um den “Ober-Bösewicht” Archeron Hades (da ist es wieder, das Grinsen), der zuerst einen Nebendarsteller aus einem Dickens-Roman und dann die Hauptfigur aus “Jane Eyre” entführt.
Teilweise war diese Jagd auf den scheinbar unverwundbaren Hades wirklich unheimlich spannend, teilweise war es einfach amüsant und an manchen Stellen musste ich nochmal zurückblättern, weil diese verworrenen Parallel-Dimensionen die Handlung rasant und auch kompliziert gemacht haben. Trotzdem hat es unheimlichen Spaß gemacht, das Buch zu lesen!
Trotz der vielen Anspielungen auf Weltliteratur war es für mich keine schwere Kost, denn es gibt eben die Handlung an der Oberfläche, die man leicht nachverfolgen kann und die man auch versteht, wenn man die zahlreichen Bücher, auf die angespielt wird, nicht gelesen hat.
Lustig fand ich, dass im Buch Jane Eyre umgeschrieben wurde und jetzt endlich einen befriedigenden Schluss hat.
8. Oktober 2009
Fertig mit dem kleinen Hobbit
Das klingt komisch…
Egal. Also wie gesagt, ich habe ihn zu Ende gelesen und obwohl ich beim Lesen selbst mehrmals gehadert und einige Seiten mit Beschreibungen über die Landschaft überschlagen habe (vor allem am Ende), bleibt ein positiver Gesamteindruck. Es hat ja schließlich auch irgendwie seinen Grund, warum dieses Buch zu so großer Beliebtheit gelangt ist, würde ich sagen.
Es ist unheimlich phantasievoll und mit einer Liebe zum Detail geschrieben, die den Leser in das Geschehen hineinzieht und ihn einfach fesselt, auch wenn mich persönlich diese Details ab und an einfach gelangweilt haben.
Trotzdem fand ich Bilbos Weltsicht und vor allem seine Art, immer an ein gutes Essen zu denken, unheimlich amüsant und unterhaltsam. Ich wurde beim Lesen auch ab und an hungrig davon.
Dennoch wird das wohl keins meiner Lieblingsbücher werden. Dafür bin ich einfach nicht abenteuerlustig genug schätze ich, und mein Interesse daran, wie der große Schatz unterm Berg oder die Landschaft drumherum beschaffen ist, ist zu gering.